Comic – Verfilmungen

Kein Filmstudio der Welt versucht gezielt, eine schlechte Comic-Verfilmung zu erschaffen: Sie müssen in der Regel einem gewissen Standard folgen, nur richtet sich dieser selten an der Comicvorlage aus, sondern eher an Verkaufszahlen von Kinokarten und Merchandising. Die schrecklichsten vier dieser cinematischen Neutronenbomben finden sich hier im großen Abschluss der Reihe der schlechtesten Comic-Verfilmungen bei Aicomic.

Vorsicht: Batman and Robin © gniliep/Flickr

In Hollywood scheint niemand zu ahnen, was schlechte Comic-Verfilmungen anzurichten vermögen, ansonsten würden solche Dinge nicht permanent produziert: Nicht nur die Fans und Leser werden vor den Kopf gestoßen, die Zeichner, Autoren und Erfinder der Figuren übergangen, auch die gesamten Franchises können mit nur einem 2-Stunden-Film komplett vernichtet werden. Doch da Hollywood-Produzenten kein Interesse an gelungen Verfilmungen haben, sondern nur an einer zu melkenden Cash-Cow, ist es kaum verwunderlich, dass die ersten vier Plätze auch zu einem Großteil von jenen Produktionen eingenommen werden, von denen man sich irrsinnige Erfolge erhoffte – und die Sache dabei zum eigenen Leidwesen wohl etwas übertrieb.

Die schrecklichen vier: Die ultimativen schlechten Comic-Verfilmungen

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Schlechte Comic-Verfilmungen scheinen das Gesetz der Serie zu beherzigen: Was als Fortsetzung beliebter und gelungener Filme basierend auf Comics angedacht wurde, kann in vielen Fällen direkt vergessen werden. Neben einigen Perlen der fortgesetzten Comicadaptionen finden sich leider auch allzu viele echte Fehltritte.

Wird auch auf Japanisch nicht besser: Spider-Man 3 © MShades/Flickr

Es ist schon merkwürdig, wenn schlechte Comic-Verfilmungen selbst vor beliebten HeldInnen nicht halt machen. Tatsächlich scheinen es sogar in erster Linie jene Fortsetzungen von Superhelden-Filmen zu sein, bei denen die ursprünglichen Instanzen das Metier neu definierten, bei denen aber die Folge-Teile jeder Beschreibung spotten. Und so sind es in Teil 4 der Aicomic-Liste auch zum größten Teil Adaptionen, denen bereits einige, bessere Varianten zuvorkamen, und die sich in ihrer weiteren Entwicklung nicht eben mit Ruhm bekleckerten. Ob als Filmreihe, Figur aus einem Film oder als Zeichentrick – bei den folgenden Plätzen 9 bis 5 waren die Vorgänger allesamt um Klassen besser, als das, was später kam.

Fortsetzungen: schlechte Comic-Verfilmungen vorprogrammiert

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Die schlechtesten Comic-Verfilmungen zeichnen sich durch filmische Verfehlungen, merkwürdige Entscheidungen im Produktionsprozess und die Fähigkeit aus, Fans, Leser und Kinogänger in einem Abwasch zu vergrätzen. Eine Warnung vorweg: Auch in Teil 3 der Aicomic-Liste der 25 misslungensten Adaptionen von Comics wird es nicht schöner und manchmal tut es sogar etwas weh.

Synonym für schlechte Comicfilme: Howard the Duck © joebeone/Flickr

Auf jede gelungene Comic-Verfilmung kommen grob gerechnet fünf bis zwanzig schlechte – da die transmediale Präsentation als Filmgenre immer mehr und immer zügiger an Fahrt gewinnt, lassen sich suboptimale Vertreter dieses Genres vermutlich genauso wenig vermeiden, wie es im Western, im Actionkino oder bei Romantic Comedies der Fall ist. Im dritten Teil der 25 schlechtesten Comic-Verfilmungen geht es auf den Plätzen 14 bis 10 entsprechend auch schon ans Eingemachte: Die fehlgeleiteten Filme, die durch Produktionsbedingungen oder missverstandene Ausführung zu den Genregurken gehören, weichen nach und nach jenen Machwerken, für die es einfach nicht genug Goldene Himbeeren gibt, um dem cinematographischen Versagen gerecht zu werden.

wenn große Superhelden schlecht verfilmt werden

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Comic-Verfilmungen sind oftmals fehlgeleitet und die Gründe für ein Scheitern sind vielfältig. Nicht nur Low-Budget Produktionen, auch groß angelegte Hollywood-Streifen können mächtig daneben greifen, wenn es um die filmische Darstellung gezeichneter Geschichten geht. Und gerade bei Superhelden scheint der Griff überproportional häufig vorbei zu gehen, wie auch Teil 2 der schlechtesten Comic-Verfilmungen zeigt.

Leonardo, Donatello, Raphael und Michelangelo © Rubenstein/Flickr

Probleme entstehen bei Comic-Verfilmungen immer dann, wenn von Seiten der Filmschaffenden weder ihrer Vorlage noch ihrem eigenen Medium getraut wird: Besonders Superhelden wurden lange Zeit für albern gehalten, die Annahmen über Comics beruhten wahlweise auf der alten „Batman“ Fernsehserie oder auf einer missgeleiteten Verbindung zwischen Comic und Cartoon. Das Publikum wird unterschätzt und eigentlich wollte man ja sowieso lieber einen Action-Film machen – dummerweise waren aber gerade die Rechte ein einer obskuren Comicfigur frei.

Auch die dringende Besetzung des Helden/der Heldin mit einem Star – ob das nun passt oder nicht – und ein fehlendes Budget hat für manche Gurke im Bereich der Adaptionen gesorgt. Aicomic geht entsprechend in die zweite Runde der 25 schlechtesten Comic-Verfilmungen mit den Plätzen 19 bis 15.

wirklich schlechte Comic-Verfilmungen: die nächsten Plätze

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Comic-Verfilmungen locken nicht nur unzählige Zuschauer in die Kinos und haben sich als eigenständiges Genre entwickelt, es gibt auch immer wieder Aussetzer, die mit vielversprechenden Charakteren, Schauspielern, Regisseuren, Autoren und vor allem mit viel Geld trotzdem mit Wucht gegen die Wand fahren.

Wie gut Comic-Verfilmungen sein können und aus welchen Gründen, wurde bei Aicomic ja bereits in einer ausführlichen Serie behandelt – doch die Schattenseite der gelungenen Adaptionen stellen eine Vielzahl von lieblos heruntergekurbelten Filmen dar, bei denen man den Eindruck haben kann, dass die Produzenten zwar die Rechte an den Comic-Charakteren hatten, nur um dann kein Vertrauen in ihren potentiellen Erfolg zu haben. Besonders auffällig wird dieser Punkt immer dann, wenn eine Comicverfilmung sich möglichst viel Mühe gibt, all jene Dinge aus der Adaption zu streichen, die sie ursprünglich interessent hätte machen können und nicht einmal ästhetische Gesichtspunkte der Kinoversion etwas abgewinnen können. Die 25 schlechtesten Adaptionen von Comics (unter der gleichen definitorischen Prämisse, wie die 25 besten Comic-Verfilmungen) werden hier in den folgenden Wochen vorgestellt.

Zwischen gut gemeint und gut gemacht existieren manchmal unüberbrückbare Gegensätze: Wolverine: X-Men Origins © §atsukiame/Flickr

schlechte Comic-Verfilmungen: große Helden in schrecklichen Filmen

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Die Topliste der 25 besten Comic-Verfilmungen bei Aicomic nähert sich ihrem Höhepunkt: Die vier besten live action Adaptionen basierend auf Comics, Graphic Novels, Comiccharakteren oder -ikonen werden in diesem Showdown vorgestellt und einer letzten, genauen Prüfung unterzogen.

Sin City © BangEmSmurf/Flickr

Comic-Verfilmungen in „gut“ und „schlecht“ zu unterteilen, geht meistens am Thema vorbei. Wie jeder andere Film auch, können Comicfilme aus mehreren Perspektiven gelungen oder misslungen sein, dem Ausgangsmaterial gegenüber auf vielen verschiedenen Ebenen treu sein oder das eine oder andere Medium stärker beachten. Die Aicomic-Liste der 25 besten Comic-Verfilmungen versucht, so viele Aspekte wie möglich zu vereinen, zu sehen, wann ein Film als Film funktioniert und wann das Comic am ehesten durchscheint (und in welcher Dimension).

Die besten vier Comic-Verfilmungen stellen dabei, wie auch die vorangegangenen Plätze, natürlich nur eine subjektive, wenn auch fundierte Meinung dar, von der man gerne abweichen kann, darf und soll: Schreibt uns Eure Liste mit Euren Lieblingscomicfilmen und erzählt uns, warum Eure Wahl auf genau diese gefallen ist!

Die bestplatzierten Comic-Verfilmungen

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Die Bewertung von Comic-Verfilmungen hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt: Galten sie früher noch als albern, kindisch, bunt, schrill und als deutlicher Vertreter des Popcorn-Kinos (oder typischer Direct-to-Video-Filme), sind es heute nicht nur Geldgaranten für Hollywood und Comicverlage, sondern auch Sprungbretter für Schauspieler und Regisseure gleichermaßen.

Bat Signal © Si1very/Flickr

Und nicht nur jene, die sich mit Comic-Verfilmungen und Actionknallern die ersten Sporen verdienen wollen, sogar große Kinonamen wie Steven Spielberg schämen sich nicht mehr, mit jenem Medium in Verbindung gebracht zu werden, das mit den gleichen Attributen ausgestattet wird, wie die darauf basierenden Adaptionen. Suchte man früher noch oftmals vergebens nach Perlen innerhalb der B-Movies, die Comics zur Vorlage hatten, irgendwie Comic-artig waren („Condorman“ mit Michael Crawford, 1981) oder zumindest das Comicgeschäft beleuchteten („Der Agentenschreck/Artists and Models“ mit Dean Martin und Jerry Lewis, 1955), so fällt die Auswahl heute schwer, wenn gleichzeitig sogar mehrere Comicfilme im Kino laufen.

Aicomic stellt daher in Teil 4 den Countdown zu den ersten Plätzen der 25 besten Comic-Verfilmungen auf der Liste vor.

Die Plätze 9 bis 5 der besten Comic-Verfilmungen

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Ob Superheld oder Graphic Novel, ob Mainstream oder Independent-Produktion – Comic-Verfilmungen stehen derzeit ganz oben auf der Liste der Geschichtslieferanten für Hollywood. In der Liste der besten von ihnen nähern wir uns langsam aber sicher den höher platzierten Einträgen, wenn die Nummern 14 bis 10 behandelt werden.

Spawn © gamerscoreblog/Flickr

Die Bewertung einer Comic-Verfilmung kann immer nur so gut sein, wie die Definition der Aspekte, die gelungene oder weniger gelungene Adaptionen ausmachen. Ist es die genaue Abfolge von Plotpunkten, die sklavische Verfolgung der Story, die authentische Wiedergabe der Figuren? Oder ist es das Erfassen der Ikonografie eines Comics, eines Charakters oder eines Designs? Ist es die Erzählstruktur, die prinzipiell Comic und Film voneinander unterscheidet? Wie genau ist eine genaue Adaption überhaupt? Geht es um die gleichen Eindrücke oder sollten nicht vielmehr neue Impressionen in einem neuen Medium ergänzend wirken? Viele nicht leicht zu beantwortende Fragen und die Positionen 14 bis 10 in der Aicomic-Liste der 25 besten Comic-Verfilmungen bilden entsprechend weitere Beispiele dafür ab, wie unterschiedlich sich die Adaption zum Ausgangsmaterial verhalten kann und umgekehrt- und dass dies nichts schlechtes sein muss.

Independent und Mainstream Comic-Adaptionen

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Kaum ein Genre ist derzeit so stark im Kino vertreten wie Comic-Verfilmungen: Teile von Trilogien, Remakes und Reboots, sowie Einzelfilme, die aber zu ganzen Serien gehören sind im Prinzip zu so gut wie jeder Zeit auf der Leinwand zu sehen. Die besten 25 Comic-Verfilmungen werden bei Aicomic mit den Plätzen 19 bis 15 fortgeführt.

Spider-Man 2002 © Franco Folini/Flickr

Comic-Verfilmungen sind die aktuellen Blockbuster-Garanten: Waren sie noch vor wenigen Jahren einem speziellen und überschaubaren Publikum vorbehalten, parodistisch angelegt oder entfernten sich so sehr vom Original (vermutlich, um einem möglichst großen Publikum zuzuarbeiten), dass sie damit nicht mehr viel zu tun hatten, sind sie heute darauf bedacht, die Comic-Vorlage wirklich in ein neues Medium zu übertragen. Manchen gelingt dies naturgemäß besser als anderen und doch kann man nicht nur durch die verbesserte CGI-Technik feststellen, dass die Comicverfilmungen von heute sich generell von ihren Vorgängern unterscheiden – die Superhelden der neueren Adaptionen dürfen sich sogar Superschurken stellen, was noch in den späten 80ern quasi undenkbar war, wie man an ansonsten gelungene Serien wie „Louis & Clark“ oder „The Flash“ denkt, ganz zu schweigen von Jahrhundertgurken wie den Siebziger-Jahre-Spider-Man oder der damaligen Captain-America-Verfilmung. In diesem Teil der 25 besten Comic-Verfilmungen soll daher der Blick auf die Plätze 19 bis 15 gerichtet werden.

Meilensteine der Comic-Verfilmungen auf den Plätzen 19 bis 15

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Seit einigen Jahren können sich Comic-Verfilmungen beständig auf den obersten Plätzen der Kinocharts behaupten. Vor kurzem noch eher müde belächelt, hat sich das Genre gemausert, so dass man schon jetzt kaum den Überblick behält. Daher präsentiert Aicomic den Versuch, die besten 25 Comic-Verfilmungen einmal aufzulisten.

Superman movie poster © Soctech / Flickr

Comic-Verfilmungen können sich dicht an der Vorlage halten oder lediglich Figuren und Momente daraus enthalten – die Einschätzung, welche von der mittlerweile großen Anzahl an Filmen, die auf Comicserien, Comicfiguren oder ganzen Graphic Novels basieren, fällt nicht leicht, wenn gleichzeitig etliche Faktoren von Adaptionen, das Verhältnis zur Vorlage, das jeweilige Medium und nicht zuletzt der eigene Geschmack bedacht werden wollen. Daher sollen im folgenden zehn der besten Comic-Verfilmungen nicht nur aufgezählt, sondern auch kurz erörtert werden, nach den Gesichtspunkten von gelungener Übertragung, Beibehaltung von Aspekten des Originals, Funfaktor und eben auch der subjektiven Komponente.

Die besten Comic-Verfilmungen: die hinteren Plätze

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