eComics: digitale Comics für unterwegs

Die eComics bieten das Beste aus zwei Welten: digitale Bilder und haptische Comicerfahrung, wie sie zuvor nur durch Hefte und Alben gegeben war. Wer unterwegs Comics lesen möchte, aber keinen Stauraum hat, kann auf Smartphones und Tablets zurückgreifen.

Marvel Comic App © abulhussain/Flickr

eComics sind groß im Kommen: Comics im Internet zu lesen ist zwar nicht neu – Online-Magazine wie das Comicwerk, tägliche Cartoons wie die von Scott Kurtz auf pvponline.com oder auch die Vorstellungsseiten einzelner Comiczeichner gibt es bereits seit über zehn Jahren im World Wide Web zu sehen – nun aber erobern die gezeichneten Storys auch Smartphones und Tablets.

Während etliche Verlage an Umsetzungen arbeiten, ist der renommierte Splitter-Verlag mit seinen Alben bereits jetzt schon in die neuen Gefilde vorgedrungen.

eComics: Comicabenteuer auf Smartphone und Tablet

Der Name „Splitter“ steht schon seit Mitte der 90er für Innovationen auf dem deutschen Comicmarkt: Hier wurde die Begeisterung für amerikanische Hefte schnell verstanden und umgesetzt – manchmal auch noch etwas krude, dafür aber prestigereich. Vor ein paar Jahren übernahm Zeichner Dirk Schulz („Indigo“) den Verlag und entwickelte seitdem vor allem ein Alben-Programm, das sich sehen lassen kann, wenn preislich und qualitativ die Comics mit ihren französischen Compagnons durchaus konkurrieren können.

Jetzt steht also die nächste Innovation ins Haus – oder vielmehr außer Haus, denn die eComics von Splitter sind Umsetzungen der Albenserien für mobile Endgeräte. Anders als bekannte Webcomics, sind die digitalen Comics mit einem Smartphone oder Tablet, das über Apples iOS, Android oder Windows Phone läuft, unterwegs abrufbar ohne dass man die oftmals schweren und unhandlichen Alben mit in Bus oder U-Bahn schleppen muss. Vor allem Tablets bieten hierbei mit großer Auflösung und angenehmer Größe eine interessante Alternative.

Verlage bieten ComicApps für unterwegs

Die Comic-App von Splitter findet sich im AppStore und den Marketplace Einrichtungen der anderen Betriebssysteme – wer Schwierigkeiten hat, sie zu finden, kombiniert einfach die Suchbegriffe (zum Beispiel „splitter“ und „ecomics“). Die einzelnen Alben der Serien „Die Schiffbrüchigen von Ythaq“, „Frostfeuer“, „Annas Paradies“, „Das Wolkenvolk“, „Heiligtum“ und „Angor“ sind für 7,99 Euro pro Exemplar erhältlich.

Und den Weg von Splitter beschreiten auch andere Verlage: So bastelt auch der kleine Berliner Verlag Comic Culture an der eigenen App und die regulären Zeichner-Internetadressen sind oftmals auch als Mobile Websites erreichbar.

Ohne Frage werden digitale Comics immer präsenter und auch wenn viele ihre Comics, Mangas und Alben weiterhin lieber in die Hand nehmen und umblättern, sind zumindest auf Smartphones und Tablets schon diese Grundansprüche an ein Comic gegeben.

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