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	<title>Aicomic</title>
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	<description>Infos über Comics</description>
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		<title>Comicfiguren anonym: &#8220;Echo&#8221; von Terry Moore</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 10:08:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Comics]]></category>
		<category><![CDATA[Zeichner]]></category>
		<category><![CDATA[Eisner Award]]></category>
		<category><![CDATA[Self-Publishing]]></category>
		<category><![CDATA[Strangers in Paradise]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit seiner Serie &#8220;Echo&#8221; hat Terry Moore seine Leidenschaft für Superheldencomics mit seinem Talent, persönliche Geschichten um gut ausgearbeitete Charaktere zu erzählen, verbunden. Während die 30 Hefte lange Reihe auch in Amerika weniger Aufmerksamkeit erregte, als es Moores &#8220;Strangers in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit seiner Serie &#8220;Echo&#8221; hat Terry Moore seine Leidenschaft für Superheldencomics mit seinem Talent, persönliche Geschichten um gut ausgearbeitete Charaktere zu erzählen, verbunden. Während die 30 Hefte lange Reihe auch in Amerika weniger Aufmerksamkeit erregte, als es Moores &#8220;Strangers in Paradise&#8221; zuvor vermochte, ist sie in Deutschland bislang komplett unentdeckt geblieben.</strong></p>
<div id="attachment_1523" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://www.aicomic.com/wp-content/uploads/2012/02/Terry-Moore.jpg" rel="lightbox[1519]"><img class="size-full wp-image-1523" title="Terry Moore © The Consortium/Flickr" src="http://www.aicomic.com/wp-content/uploads/2012/02/Terry-Moore.jpg" alt="Terry Moore © The Consortium/Flickr" width="250" height="334" /></a><p class="wp-caption-text">Terry Moore beim Signieren auf der San Diego ComicCon 2010 © The Consortium/Flickr</p></div>
<p>Es ist schon erstaunlich, wenn ein Zeichner/Autor für eine Serie unter anderem mit dem Eisner Award ausgezeichnet wird, bei DC und Marvel einige hochkarätige Figuren übernimmt, eine treue Fangemeinde aufbaut &#8211; und dann mehr oder minder in die Vergessenheit gerät. Es ist zwar richtig, dass Terry Moores &#8220;Echo&#8221; bei der Erstveröffentlichung der ersten Ausgabe innerhalb von 24 Stunden ausverkauft war, aber dennoch hat sie deutlich weniger Bekanntheitsgrad erlangen können, als die Vorgängerserie. Aus diesem Grunde sollen die Comicfiguren aus Moores neuer Reihe bei Aicomic einmal vorgestellt werden.</p>
<h3>Echo: Terry Moores neue Serie nach Strangers in Paradise</h3>
<p><span id="more-1519"></span>Zeichner und <a title="Seite des Zeichners" href="http://www.terrymooreart.com/" target="_blank">Autor</a> Terry Moore ist eine Ikone des Self-Publishing: Nach einigen kläglichen Versuchen, Cartoons zu erschaffen, die in Zeitungen hätten erscheinen sollen, widmete er sich den Geschichten um ein Trio von im Comic eher selten anzutreffenden Figuren: natürlich agierende Charaktere, die es zum Großteil mit individuellen Problemen in ihrem Privatleben zu tun bekommen. Dabei war seine Serie &#8220;Strangers in Paradise&#8221; oftmals komisch, manchmal tragisch, ab und an spannend, aber vor allem immer authentisch &#8211; was ihm nicht nur eine loyale Leserschaft einbrachte (darunter eine für den Comicmarkt der USA enorme Anzahl von weiblichen Fans), sondern auch ermöglichte, meistens als Autor an Superhelden für die großen Verlage zu arbeiten. Dennoch blieb er der Idee des Eigenverlages treu und führte &#8220;SiP&#8221; zu einem gekonnten Ende, worauf er sich gleich der nächsten Serie, &#8220;Echo&#8221;, zuwendete, die noch untypischer für den Independentbereich sein sollte.</p>
<p>Die Fotografin Julie wird in der Wüste Zeugin eines Unfalls: Bei dem Testlauf einer neuen Bio-Waffe, dem Beta Suit, explodiert diese und tötet auch die Pilotin des Kampfanzugs. Julie wird von den vom Himmel regnenden Tropfen eines unbekannten Materials getroffen, die sich untrennbar mit ihrer Haut verbinden. Für die junge Frau beginnt hiermit eine halsbrecherische Flucht vor den Militärs, die die Bio-Waffe entwickelten (und nun zurück haben wollen), und eine Art Roadmovie in Comicform mit geradezu unwahrscheinlichen Gefährten. Denn das metallische Material auf ihrem Körper hat auch die Persönlichkeit der ursprünglichen Trägerin in sich aufgenommen, so dass Julie nun im Zwiegespräch mit einer Toten steht. Durch diese Einblicke wird &#8220;Echo&#8221; auch zu einer Reise zu sich selbst für Julie.</p>
<div id="attachment_1525" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.aicomic.com/wp-content/uploads/2012/02/Echo.jpg" rel="lightbox[1519]"><img class="size-full wp-image-1525" title="Terry Moores Echo © olgaberrios/Flickr" src="http://www.aicomic.com/wp-content/uploads/2012/02/Echo.jpg" alt="Terry Moores Echo © olgaberrios/Flickr" width="500" height="483" /></a><p class="wp-caption-text">Julie und Ivy aus Terry Moores Echo © olgaberrios/Flickr</p></div>
<p><strong>Science Fiction Graphic Novel mit realistischen Frauen Charakteren<br />
</strong></p>
<p>Wie schon zuvor in &#8220;Strangers in Paradise&#8221; (diese, mit Preisen überhäufte Serie von Terry Moore erschien immerhin in Deutschland bei Speed (Tilsner) für 9 Alben), stehen auch bei &#8220;Echo&#8221; die Charaktere im Vordergrund &#8211; der Sci-Fi-Aspekt, die übernatürlichen Fähigkeiten, die der Kampfanzug bei Julie manifestiert, und die durchaus actionreiche Verfolgungsjagd sind letztlich nur die Kirsche auf der Sahnehaube. Terry Moore versteht es wie kaum ein zweiter Autor, &#8220;realistische&#8221; Frauen in Comics zu präsentieren, selbst wenn diese in außergewöhnlichen Situationen angetroffen werden (er war sozusagen der Joss Whedon der amerikanischen Comicszene, bevor der &#8220;Buffy&#8221;-Erfinder selbst dort in Erscheinung trat).</p>
<p>Die Reihe wurde bereits im Mai 2011 mit Heft 30 abgeschlossen, mittlerweile widmet sich der <a title="Zeichner bei Aicomic" href="/category/zeichner" target="_blank">Zeichner</a> und Autor seinen neuen Serie &#8220;Rachel Rising&#8221;. Von &#8220;Echo&#8221; sind etliche Sammelbände mit jeweils 5 Ausgaben erschienen und darüber hinaus gibt es auch eine Komplettsammlung mit allen Heften, Covers, Skizzen und weiterem Material &#8211; wohlgemerkt alles lediglich auf Englisch, da es diese gelungene Serie bislang leider nicht nach Deutschland geschafft hat. Man sollte ihr eine Chance geben, so man die Gelegenheit dazu bekommt &#8211; denn Terry Moores &#8220;Echo&#8221; bietet eine erfrischend ehrliche, spannende und neue Geschichte, in der sich Superhelden-Leser, Science Fiction Fans und Graphic Novel Begeisterte wiederfinden können.</p>
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		<title>Bücher über Comics: Sekundärliteratur für Comiczeichner und -leser</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 10:12:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Comics]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas C. Knigge]]></category>
		<category><![CDATA[Comicbücher]]></category>
		<category><![CDATA[Comicmagazin]]></category>
		<category><![CDATA[Frederic Wertham]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer sich näher mit dem Medium Comic beschäftigen möchte, stößt schnell an Grenzen: Buchhandlungen und Bibliotheken haben nur sehr bedingt Sekundärliteratur und Bücher über Comics im Angebot, die die Hintergründe anschaulich, verständlich und mit wissenschaftlichem Anspruch erklären. Aicomic stellt daher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer sich näher mit dem Medium Comic beschäftigen möchte, stößt schnell an Grenzen: Buchhandlungen und Bibliotheken haben nur sehr bedingt Sekundärliteratur und Bücher über Comics im Angebot, die die Hintergründe anschaulich, verständlich und mit wissenschaftlichem Anspruch erklären. Aicomic stellt daher einmal einige Standardwerke vor.</strong></p>
<div id="attachment_1511" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://www.aicomic.com/wp-content/uploads/2012/02/Understanding-Comics.jpg" rel="lightbox[1504]"><img class="size-full wp-image-1511" title="Scott McClouds Understanding Comics © Kim Ukura/Flickr" src="http://www.aicomic.com/wp-content/uploads/2012/02/Understanding-Comics.jpg" alt="Scott McClouds Understanding Comics © Kim Ukura/Flickr" width="250" height="374" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Standardwerk der Comicliteratur: Scott McClouds Understanding Comics © Kim Ukura/Flickr</p></div>
<p>Das Medium Comic wurde lange Zeit nicht ganz ernst genommen und noch heute finden sich nur wenige Publikationen, die sich wissenschaftlich damit auseinander setzen &#8211; zumindest auf eine Art und Weise, mit der sowohl Comiczeichner als auch aktuelle Comicleser etwas anfangen können.</p>
<p>Hier und da werden vereinzelte Kapitel angeboten, die einzelne Aspekte aufgreifen und ab und an wagt sich ein Autor, Texte zusammenzustellen. Doch im Großen und Ganzen muss man sich schon sehr anstrengen und die Bibliotheken etliche Male aufsuchen, um wirklich greifbare Literatur zu finden.</p>
<h3><strong>Standardwerke der Comic-Sekundärliteratur</strong></h3>
<p><span id="more-1504"></span>Es gibt zwei Bücher, an denen wirklich niemand vorbeikommt, der sich mit Comics und ihrer Machart, ihrer Erzählstruktur und ihren graphischen Möglichkeiten beschäftigt: <strong>Will Eisners &#8220;Sequential Art&#8221;</strong> und <strong>Scott McClouds &#8220;Understanding Comics&#8221;</strong> (zu deutsch: &#8220;Comics richtig lesen&#8221;). Bei <a title="Will Eisner bei Aicomic" href="/will-eisner-und-die-graphic-novel" target="_blank">Will Eisner</a> wird dabei sehr auf die Hintergründe und Motivationen der zeichnerischen Entscheidungen und ihre Auswirkungen auf die Erzählung eingegangen, während McCloud häufig anhand von Beispielen Geschichte und Entwicklung des Comicmediums darzustellen, aber auch nicht vergisst, die Wirkungsweise und daraus entstehenden Möglichkeiten, sowie die Begrifflichkeiten beim Comic zeichnen zu erklären. Beide Bücher eignen sich hervorragend als Einstieg in die Sekundärliteratur über Comics.</p>
<p>Für ZeichnerInnen kann auch immer noch die Reihe von <strong>Burne Hogarths Zeichenschule</strong> empfohlen werden (&#8220;Dynamic Anatomy&#8221;, &#8220;Dynamic Figure Drawing&#8221;, &#8220;Dynamic Light and Shade&#8221; etc.), wobei sein Zeichenstil nicht jedermanns Sache ist &#8211; die Erklärungen seiner Lehrbücher, die auch auf Deutsch erschienen ist, helfen aber bei der Entwicklung eines eigenen, dynamischen Stils.</p>
<p>Ein geradezu mythisches Werk, das Comicgeschichte geschrieben hat, darf  natürlich hier auch nicht fehlen: <strong>Frederic Werthams &#8220;Seduction of the  Innocent&#8221;</strong>,  das 1954 Comics für so ziemlich alle moralischen Verfehlungen  der  Jugend verantwortlich machte und nicht zuletzt auch zur  Verabschiedung  des Comic Codes und der Einstellung der EC Horror Comics  (und damit  auch zur Erfindung des MAD Magazins) führte. Man kann den Text sogar <a title="Das Buch im Internet" href="http://www.dreadfuldays.net/soti.html" target="_blank">online lesen</a> und das Buch   hat trotz der oftmals lächerlichen Argumentationen,  Deutungen und  Beispiele allerdings noch immer einigen Unterhaltungswert  &#8211; und an  manchen Stellen kann man sogar über die Wahrheit der Aussagen  nachdenken  (die Beziehung zwischen Batman und Robin beispielsweise).</p>
<h3><strong>Comicfilme, Manga und Graphic Novels</strong></h3>
<p><a title="Comic-Verfilmungen bei Aicomic" href="/category/comic-verfilmungen" target="_blank">Comic-Verfilmungen</a> nehmen auch bei Büchern über Comics einen nicht zu unterschätzenden Stellenwert ein, jedoch werden meistens einzelne Filme aus der unüberschaubaren Zahl herausgepickt, die dann entweder mit ihrer Vorlage oder ähnlichen Filmen verglichen werden. Eine gute und vor allem recht aktuelle Sammlung zu diesem Thema findet sich bei <strong>Andreas Friedrich: &#8220;Superhelden zwischen Comic und Film&#8221;</strong> (2007, Ed. Text &amp; Kritik), während sich<strong> Scott Bukatman</strong> in seinen <strong>&#8220;Matters of Gravity&#8221;</strong> (2003, Duke University Press) vor allem den Special Effects widmet, die ja nicht zuletzt für den Erfolg der Comicfilme verantwortlich sind.</p>
<p>Zum Bereich der Manga hat <strong>Jaqueline Berndt</strong> einige Vorarbeit geleistet: Ihr <strong>&#8220;Phänomen Manga&#8221;</strong> (1997, Hassowitz) hat sich bereits mit den japanischen Comics beschäftigt, als die hiesige Szene noch gleichmäßig zwischen &#8220;Akira&#8221;-Lesern und &#8220;Sailor Moon&#8221;-Zuschauern geteilt war. Die &#8220;Deutsche Comicforschung&#8221; beschäftigt sich derweil mit dem historischen Teil des Mediums hierzulande.</p>
<p>Darüber hinaus, gestaltet es sich allerdings weiterhin schwierig, deutsche Bücher zum Thema Comics zu finden, die nicht aus sozialpädagogischer Sicht der 70er Jahre geschrieben sind (und dabei meistens auf Knollennasen und Zack-Bumm-Sprechblasen beschränkt bleiben). Der Advent der Graphic Novel hat zwar auch bei der Sekundärliteratur dazu geführt, dass man das erwachsene Potential des Mediums erkannt hat, doch auch dieser Ansatz beschränkt Comics nur unnötig &#8211; ja, Comics sind nicht nur für Kinder, aber sie sind eben auch nicht nur für Erwachsene. Für Graphic Novels kann man sich das von <strong>Heinz Ludwig Arnold</strong> herausgegebene <strong>&#8220;Comics, Mangas, Graphic Novels&#8221;</strong> (2009, Ed. Text &amp; Kritik) einmal ansehen oder eine der vielen Artikel zu &#8220;Maus&#8221;, &#8220;Barfuß durch Hiroshima&#8221; oder &#8220;Persepolis&#8221;.</p>
<h3><strong>Comicmagazine und Interviews mit Zeichnern und Autoren</strong></h3>
<p>Immer wieder interessant und lehrreich sind Interview-Bücher wie zum Beispiel <strong>&#8220;Artists on Comic Art&#8221; von Mark Salisbury</strong> und auch kommentierte Artbooks (<strong>Olivier Vatines &#8220;Le petit livre rouge&#8221;</strong> fällt dazu ein und <strong>Dave Gibbons&#8217; &#8220;Watching the Watchmen&#8221;</strong>) können neue Einblicke eröffnen. Wer <a href="http://www.gutefrage.net/tag/comic/1" target="_blank">Fragen und Antworten zu Comics</a> aktuelleren Datums oder zu neuen Veröffentlichungen sucht, kann sich aber vertrauensvoll an regelmäßige Magazine wie die<strong> &#8220;Comixene&#8221;</strong>, <strong>&#8220;Die Sprechblase&#8221;</strong> oder <strong>&#8220;Xoomic&#8221;</strong> wenden, während auch Comixenen-Mitbegründer <strong>Andreas C. Knigge</strong> immer wieder neue Bücher herausgibt, die sich internationalen wie auch deutschen Comicaspekten widmen.</p>
<p>Ansonsten bleibt es aber dabei: Man muss als Zeichner und Leser bei seiner Recherche geduldig und findig sein, um Bücher über Comics zu entdecken, die nicht hoffnungslos veraltet sind, eine eigenartige Medienkritik beinhalten oder bei denen die Comicabschnitte nur Teil eines größeren Ganzen sind.</p>
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		<title>Comicfiguren anonym: Grendel von Matt Wagner</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 09:47:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte der Comics]]></category>
		<category><![CDATA[Zeichner]]></category>
		<category><![CDATA[Comicfiguren]]></category>
		<category><![CDATA[Comico]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Horse]]></category>
		<category><![CDATA[Sammelband]]></category>
		<category><![CDATA[Superhelden]]></category>

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		<description><![CDATA[Manche Comicfiguren gibt es bereits seit Ewigkeiten &#8211; und doch fristen sie ein Nischendasein: Neben einer loyalen Fanbasis sind sie weit weniger bekannt als berühmte Superhelden und werden auch selten von neuen Lesern entdeckt. Um dies zu ändern, werden in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Manche Comicfiguren gibt es bereits seit Ewigkeiten &#8211; und doch fristen sie ein Nischendasein: Neben einer loyalen Fanbasis sind sie weit weniger bekannt als berühmte Superhelden und werden auch selten von neuen Lesern entdeckt. Um dies zu ändern, werden in dieser neuen Aicomic-Reihe einmal hervorragende Figuren, Serien und Konzepte vorgestellt, die bislang vielleicht an vielen Comicfans zu unrecht vorbei gegangen sind. Den Anfang macht Matt Wagners &#8220;Grendel&#8221;.</strong></p>
<p>Mit &#8220;Grendel&#8221; hat Matt Wagner eine jener Comicfiguren geschaffen, die sich nicht auf wenige Worte reduzieren lässt. Denn es handelt sich nicht um eine klassische Superhelden-Story, sondern um eine Jahrhunderte umspannende &#8220;Studie der Natur von Aggression&#8221;, wie der <a title="Seite des Zeichners" href="http://www.mattwagnercomics.com/" target="_blank">Zeichner und Autor</a> sein Epos selbst umschreibt. Grendel ist weniger ein einzelner Charakter, als vielmehr eine Art spiritueller Entität, die Besitz von verschiedenen Personen (und später ganzen Personengruppen) ergreift, sie voran- und oftmals letztlich in den Tod treibt. Bitterböse Geschichten, die mit dem Medium Comic und seinen Erzählstrukturen spielen und die man sich nicht entgehen lassen sollte, zumal die gesamten bisherigen Grendel-Storys als Sammelbände erschienen sind.</p>
<div id="attachment_1501" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.aicomic.com/wp-content/uploads/2012/02/Matt-Wagner.jpg" rel="lightbox[1496]"><img class="size-full wp-image-1501" title="Matt Wagner © ocean yamaha/Flickr" src="http://www.aicomic.com/wp-content/uploads/2012/02/Matt-Wagner.jpg" alt="Matt Wagner © ocean yamaha/Flickr" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Zeichner Matt Wagner beim Stumptown Comics Festival 2007 - auf dem Plakat im Hintergrund links Grendel und rechts Argent © ocean yamaha/Flickr</p></div>
<h3><strong>Matt Wagners Grendel: Antiheld und König der Unterwelt</strong></h3>
<p><strong><span id="more-1496"></span>Hunter Rose:</strong> Mit dem Schriftsteller Hunter Rose begann 1982 der Kreis des Bösen. Mit ursprünglich lediglich einer Kurzgeschichte und drei Heften präsentierte Wagner einen getriebenen jungen Mann, der tagsüber als Bestseller-Autor Erfolge feierte, nächtens jedoch als maskierter Verbrecherkönig Grendel (benannt nach dem mythischen Monster aus der &#8220;Beowulf&#8221; Sage) die Unterwelt kontrollierte. Als Hommage an klassische Bösewichte in Hauptrollen à la &#8220;Fantomas&#8221; angelegt, starb der erste Grendel nach einem Kampf mit seiner Erznemesis, dem Werwolf Argent. In späteren Jahren wurden von verschiedenen Zeichnern weitere Hunter Rose Storys nachgelegt, die allesamt von Matt Wagner geschrieben wurden. Hunter Rose Comicbände: &#8220;Comico Primer&#8221;, &#8220;Devil by the Deed&#8221;, &#8220;Batman/Grendel I&#8221;, &#8220;Black, White and Red&#8221;, &#8220;Red, White and Black&#8221;, &#8220;Behold the Devil&#8221;, &#8220;The Grendel Archives&#8221;</p>
<p><strong>Christine Spar:</strong> Die Enkelin von Hunter Rose, Christine Spar, ist selbst Schriftstellerin und mit einem Buch über ihren Großvater berühmt geworden. Abgestoßen und fasziniert gleichzeitig von Hunters nächtlichem Treiben, muss sie selbst Grendels Maske aufsetzen, um ihren Sohn aus den Klauen eines mörderischen Kabuki-Schauspielers zu befreien, der sich als augenfressender Vampir entpuppt. Jahre nach der ursprünglichen Comicreihe entstand die Serie um Christine Spar ohne Wagner als <a title="Zeichner bei Aicomic" href="/category/zeichner" target="_blank">Zeichner</a>, dafür aber mit den Pander-Brothers, die einen eigenartigen 80er-Stil in die Geschichten brachten. Christine Spar Comicbände: &#8220;Devil&#8217;s Legacy&#8221;</p>
<p><strong>Brian Li Sung:</strong> Durch den Tod seiner geliebten Christine wahnsinnig geworden, versucht Brian Li Sung ihr mit Hilfe einer selbstgebastelten Grendel-Maske nah zu sein und sie zu rächen. Eine todtraurige Geschichte um den Umgang mit Verlust und Obsession, gezeichnet von Bernie Mireault. Brian Li Sung Comicbände: &#8220;The Devil Inside&#8221;</p>
<p><strong>Grendel-Präsenz:</strong> Nachdem Brian Li Sung vom Polizisten Wiggins erschossen wurde, änderte Matt Wagner das Konzept seiner Serie und überlegte sich, wie die Grendel-Präsenz auch ohne direkten Wirt wirken könnte. Zunächst ließ er Wiggins einige Anekdoten erzählen (&#8220;Devil Tales&#8221;) und beobachtete dann, wie in den folgenden Jahrzehnten der Name &#8220;Grendel&#8221; von der Gesellschaft stellvertrend für das Böse an sich wurde (diese Geschichten sind bislang noch nicht nachgedruckt worden, die Hefte 20 bis 23 der Grendel-Serie können aber über Internet-Auktionen bestellt werden). Schließlich wird &#8220;Grendel&#8221; im 26sten Jahrhundert zu einer Designerdroge, die für eine kurze Zeit unwahrscheinlich stark und böse macht.</p>
<p><strong>Eppy Thatcher:</strong> Nach einem Atomkrieg hat sich die Welt verändert, weite Teile Amerikas sind unbewohnbar oder von Zombies heimgesucht. Die katholische Kirche unter der Leitung von Papst Innocent XLII. will in Colorado einen gewaltigen Turm errichten, für dessen Bau vor allem die Bevölkerung bluten muss. Der geistig verwirrte Fabrikarbeiter Eppy Thatcher beschließt, gegen die Kirche als Grendel verkleidet anzutreten &#8211; doch der wahre Gegner des Vorhabens, das in Wirklichkeit die Sonne vernichten soll, damit Vampire frei auf der Erde wandeln können, ist der Unternehmer Orion Assante. Ursprünglich wenig an Politik interessiert, stellt er fest, dass er mit listigen Mitteln den Papst stürzen muss, will er die Menschheit retten. John K. Snyder III. und Jay Geldhof teilten sich die Zeichneraufgabe im Wechsel zu der ebenso zwischen Politik und Action mäandernden Geschichte. Eppy Thatcher Comicbände: &#8220;God and the Devil&#8221;</p>
<p><strong>Orion Assante:</strong> Als Orion I. hat sich Assante an die Spitze des Staates gestellt und eine Armee von loyalen Kriegern um sich versammelt. Sie selbst nennen sich Grendels, Orion wird zum Grendel-Khan &#8211; doch noch gibt es für ihn keine Ruhe. Neben der Entführung seiner Frau, den intriganten Machenschaften seiner engsten Verbündeten und dem fortwährenden Kampf gegen die in Las Vegas eingeschlossenen Vampire droht ein kalter Krieg zu eskalieren. Tim Sale hat die für neue Leser schwer zugängliche, zu einem Großteil mit Prosa und Illustrationen erzählte Geschichte gezeichnet, an deren Ende der Grendel Kult die ganze Welt umspannt. Grendel-Khan Comicbände: &#8220;Devil&#8217;s Reign&#8221;</p>
<p><strong>Grendel Prime:</strong> Jahre später hat Orion I. mit sich selbst einen Sohn gezeigt, Jupiter, der von seiner Regentin von seiner Thronbesteigung abgehalten wird. Als ein von Orion erbauter Cyborg namens Grendel Prime erscheint, entwickelt sich eine epische Verfolgungsjagd durch die postapokalyptische Welt, bei der Matt Wagner wieder einmal selbst zur Feder griff. Spätere Geschichten mit Grendel Prime behandeln dessen Versuch, den Geist von Hunter Rose wiederzubeleben, und ein weiteres Treffen mit dem dunklen Ritter. Grendel Prime Comicbände: &#8220;War Child&#8221;, &#8220;Past Prime&#8221;,&#8221;Batman/Grendel II&#8221;,  &#8220;Devil&#8217;s Quest&#8221;</p>
<p><strong>Grendel Tales:</strong> Auch die Publikationsgeschichte der Grendel-Storys ist nicht ganz uninteressant. Ursprünglich bei Comico veröffentlicht, konnte Matt Wagner seine eigene Figur nach dem Konkurs des Verlages nicht mitnehmen und musste so sein Konzept für die Veröffentlichung bei Dark Horse ein weiteres Mal ändern. Herausgekommen sind die &#8220;Grendel Tales&#8221;, bei denen verschiedene Autoren und Zeichner kurze Serien rund um die Garde von Orion I. behandelten. Hierbei gibt es einige hervorragende Vertreter (der für den Kroatienkrieg von 1991 allegorische Band &#8220;Devils and Deaths&#8221; von Darko Macan and Edvin Biukovic), grafisch herausragende Werke (&#8220;Four Devils, One Hell&#8221; &#8211; einer der wenigen auch auf Deutsch erschienen Bände von James Robinson und Teddy Kristiansen), aber auch wenig spannende Kurzgeschichten, die sich beispielsweise im Westerngenre anlegten. Weitere Grendel Tales: &#8220;Devil&#8217;s Hammer&#8221;, &#8220;The Devil in Our Midst&#8221;, &#8220;Homecoming&#8221;, &#8220;Devil&#8217;s Choices&#8221;, &#8220;The Devil May Care&#8221;, &#8220;The Devil&#8217;s Apprentice&#8221;</p>
<h3>Comicfiguren, die zum Nachdenken anregen</h3>
<p>Neben den bereits aufgeführten Grendel Geschichten von Matt Wagner, müssen auch vier weitere Erwähnung finden: &#8220;Devil&#8217;s Child&#8221; ist wohl die verstörendste Comicstory überhaupt, behandelt sie doch physische und psychologische Folgen von Missbrauch und seelischer Grausamkeit anhand von Hunter Roses Ziehtochter Stacy &#8211; geschrieben wurde sie von Chefredakteurin Diana Schutz, gezeichnet ein weiteres Mal von Tim Sale. &#8220;Grendel Cycle&#8221; fast die gesamte Story von Hunter bis Orion zusammen und bietet dabei ein interessantes Art-Deco-Design, sowie eine Alphabet-Tafel für ABC-Schützen &#8211; natürlich in morbider Grendel-Natur. Und die lange schon vergriffene Story &#8220;Silverback&#8221; von William Messner-Loebs und John Peck erzählt die Geschichte des unsterblichen Werwolfs Argent. Schlußendlich wurde mit &#8220;The Art of Matt Wagner&#8217;s Grendel&#8221; ein Illustrationsband veröffentlicht, der Skizzen, Produktionsprozesse und Poster zusammenfasst und die Serie zu ihrem derzeitigen Ende führt. Eine <a title="Neuerscheinung bei Aicomic" href="/tag/neuerscheinung" target="_blank">Neuerscheinung</a> ist momentan nicht angekündigt.</p>
<p>Für deutsche Comicleser ist es unter Umständen nicht ganz einfach, sämtliche Bücher und Hefte zu bekommen (und in nur wenigen Ausnahmen überhaupt auf Deutsch), die seit nunmehr fast dreißig Jahren erschienen sind. Dennoch gehört Matt Wagners Grendel zu jenen Comicfiguren, mit denen man sich im eigenen Interesse einmal beschäftigen sollte &#8211; auf zeichnerischer Ebene genauso, wie auf der erzählerischen &#8211; und mittlerweile sind bei Dark Horse eine Vielzahl von Hardcover und Softcover Sammelbänden erschienen. &#8220;Grendel&#8221; könnte für Leser von Neil Gaimans &#8220;Sandman&#8221;, Mike Mignolas &#8220;Hellboy&#8221; und Alan Moores &#8220;League of Extraordinary Gentlemen&#8221; geeignet sein.</p>
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		<title>Die 25 schlechtesten Comic-Verfilmungen: Teil 5 &#8211; die ersten vier Plätze</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 10:35:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kein Filmstudio der Welt versucht gezielt, eine schlechte Comic-Verfilmung zu erschaffen: Sie müssen in der Regel einem gewissen Standard folgen, nur richtet sich dieser selten an der Comicvorlage aus, sondern eher an Verkaufszahlen von Kinokarten und Merchandising. Die schrecklichsten vier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kein Filmstudio der Welt versucht gezielt, eine schlechte Comic-Verfilmung zu erschaffen: Sie müssen in der Regel einem gewissen Standard folgen, nur richtet sich dieser selten an der Comicvorlage aus, sondern eher an Verkaufszahlen von Kinokarten und Merchandising. Die schrecklichsten vier dieser cinematischen Neutronenbomben finden  sich hier im großen Abschluss der Reihe der schlechtesten  Comic-Verfilmungen bei Aicomic.</strong></p>
<div id="attachment_1489" class="wp-caption alignleft" style="width: 230px"><a href="http://www.aicomic.com/wp-content/uploads/2012/01/Batman-and-Robin.jpg" rel="lightbox[1421]"><img class="size-full wp-image-1489" title="Batman and Robin © gniliep/Flickr" src="http://www.aicomic.com/wp-content/uploads/2012/01/Batman-and-Robin.jpg" alt="Batman and Robin © gniliep/Flickr" width="220" height="294" /></a><p class="wp-caption-text">Vorsicht: Batman and Robin © gniliep/Flickr</p></div>
<p>In Hollywood scheint niemand zu ahnen, was schlechte Comic-Verfilmungen anzurichten vermögen, ansonsten würden solche Dinge nicht permanent produziert: Nicht nur die Fans und Leser werden vor den Kopf gestoßen, die Zeichner, Autoren und Erfinder der Figuren übergangen, auch die gesamten Franchises können mit nur einem 2-Stunden-Film komplett vernichtet werden. Doch da Hollywood-Produzenten kein Interesse an gelungen Verfilmungen  haben, sondern nur an einer zu melkenden Cash-Cow, ist es kaum  verwunderlich, dass die ersten vier Plätze auch zu einem Großteil von jenen Produktionen eingenommen werden, von denen man sich irrsinnige Erfolge erhoffte &#8211; und die Sache dabei zum eigenen Leidwesen wohl etwas übertrieb.</p>
<h3><strong>Die schrecklichen vier: Die ultimativen schlechten Comic-Verfilmungen</strong></h3>
<p><strong><span id="more-1421"></span>4. Nick Fury: Agent of S.H.I.E.L.D. (1998, Regie: Rod Hardy)</strong></p>
<p>Eigentlich sollte man ja nicht auf diejenigen treten, die bereits am Boden liegen, aber David Hasselhoff als &#8220;Nick Fury: Agent of S.H.I.E.L.D.&#8221; schreit irgendwie danach: Als Mischung aus Sci-Fi/Agenten/Superhelden-Comic, das auf seltsame Weise die anderen Comicreihen von Marvel immer einmal wieder miteinander verbindet, sind die Abenteuer von Nick Fury, der selbst als Anführer der &#8220;Howling Commandos&#8221; eigentlich als Kriegsheld anfing, von vornherein eine schwierige Nummer, die aber zumindest in neuerer Zeit (man denke an Samuel L. Jacksons Kurzauftritte in den Marvel-Verfilmungen, die zum &#8220;Avengers&#8221;-Film führen) recht gut gelöst wurde. 1998 aber wurde fürs Fernsehen eine Version angeboten, die in ihrer Art schon in den 80ern peinlich gewesen wäre: Nick wird aus der Rente geholt und HYDRA hat nichts besseres zu tun, als in einem Dr. Evil-ähnlichen Plot eine Billion Dollar zu erpressen. Zugegeben, für eine TV Produktion sind die Effekte nicht schlecht und The Hoff ist erstaunlich gut in Form &#8211; aber dennoch muss das alles doch nicht sein. Vor allem keine 1 1/2 Stunden lang: der folgende 3-Minuten-Auszug fasst reicht eigentlich völlig aus.</p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/joZODFleOaA&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/joZODFleOaA&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<p><strong>3. Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen  (2003, Regie: Stephen Norrington)</strong></p>
<p>Die &#8220;League of Extraordinary Gentlemen&#8221; ist eine brillante Idee von Alan Moore, die metatextuell all die Helden alter Abenteuerromane, wie Quatermain, den Unsichtbaren, Kapitän Nemo und Mina Harker, zusammenbringt. Erstaunlich dann, dass die Filmversion so dermaßen versagt: Trotz hervorragendem Steampunk-Design und fähigen Schauspielern wie Sean Connery, ist eine zusammengeschusterte, dem Original gegenüber disrespektvolle Kaugummi-Fassung entstanden, die zwar die eine oder andere Mark an der Kinokasse machte, ansonsten aber ein eher flaues Gefühl hinterläßt. Man sollte sich als Comicleser einen Gefallen tun und im Fall der Liga Film und Comic als getrennte Entitäten sehen &#8211; was auch nicht schwerfallen dürfte, da sich Norringtons Leinwandversion so ziemlich gar nicht auf Moores Comicvorlage bezieht&#8230;</p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/fJbcp1U1Sbc&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/fJbcp1U1Sbc&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<p><strong>2. The Spirit (2008, Regie: Frank Miller)</strong></p>
<p>Frank Miller &#8211; eben noch gerühmt für seine Arbeit an &#8220;The Dark Knight Returns&#8221;, &#8220;300&#8243; und &#8220;Sin City&#8221; (die beiden letzteren auch in Filmform) &#8211; machte sich 2008 daran, Will Eisners einflussreiches Pulp-Comic &#8220;The Spirit&#8221; zu verfilmen&#8230; und machte daraus quasi &#8220;Sin City 2&#8243;. Eisner probierte eine Menge in seinen Geschichten aus und prägte Erzählkonstrukte, die noch heute ständig angewandt werden &#8211; Miller hingegen legte seinen eigenen, tonnenschweren Stil auf die Charaktere, ummantelte das alles mit einer absurden Geschichte und zeigte vor allem eines sehr deutlich: Frank Miller kann nicht jede Comicfigur zeitlich anpassen, er kann lediglich alle Comicfiguren in sein eigenes Universum ziehen. Das mag ab und an funktionieren, bei Eisners Spirit gerät dies aber zu einem filmischen Verbrechen. Und einen chargierenden Samuel L. Jackson in Nazi-Uniform braucht übrigens auch niemand.</p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/TDeOkaCUUI8&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/TDeOkaCUUI8&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<p><strong>1. Batman &amp; Robin (1997, Regie: Joel Schumacher)</strong></p>
<p>Auf so gut wie jeder Liste der <a title="schlechte Comic-Verfilmungen bei Aicomic" href="/die-25-schlechtesten-comic-verfilmungen-teil-3-–-platze-14-bis-10" target="_blank">schlechtesten Comic-Verfilmungen</a> verdient auf Platz 1: Batman und Robin &#8211; jeder, der diesen Film irgendwann einmal sah, wird verstehen warum. Doch während sich die meisten Comicleser beim zweiten Schumacher-Batman-Film ein bisschen wie in &#8220;A Clockwork Orange&#8221; vorkommen, muss auch einmal eine Lanze für dieses Machwerk gebrochen werden. Tatsächlich ist George Clooney kein schlechter Bruce Wayne (allerdings ein miserabler Batman) und die kleinen &#8220;Witze&#8221;, wie die Bat-Kreditkarte, waren auch schon bei Adam West vorhanden und stammen direkt aus den Comics jener Zeit. Schlimmer als Jim Carrey und Tommy Lee Jones sind auch Uma Thurman und Arnold Schwarzenegger nicht (wenngleich die tragische Figur des Mr. Freeze deutlich weniger muskulös war und die Kälte-referenzierenden Sprüche reichlich nerven) und Alicia Silverstone als Batgirl war zwar eindeutig fehl am Platz, störte aber die verkorkste Handlung nicht unnötig. Was hingegen bei &#8220;Batman &amp; Robin&#8221; wirklich stört, ist das komplette Missachten des Bat-Mythos und der Vorgängerfilme, sowie die Rückführung auf die &#8220;Bam, Pow, Crash&#8221;-Zeit der alten Fernsehserie und die Ausrichtung auf möglichst hohe Spielzeug-Verkaufszahlen. Oder mit anderen Worten: Dieser Film hat es im Alleingang geschafft, nicht nur das Bat-Franchise zu zerstören, sondern auch die mühsam aufgebaute Ernsthaftigkeit der Comic-Verfilmungen zu untergraben. Glücklicherweise besann man sich ein paar Jahre später wieder eines besseren (siehe &#8220;X-Men&#8221;, &#8220;Spider-Man&#8221;, &#8220;Batman Begins&#8221;)&#8230;</p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/aKNSstnq4sg&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/aKNSstnq4sg&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<h3><strong>Comic-Verfilmungen im Kino, im TV und auf Video</strong></h3>
<p>Die 25 schlechtesten Comic-Verfilmungen sind natürlich nur ein Überblick der grauenhaften Filmwerke, für die Comics herhalten mussten &#8211; es gibt noch jede Menge anderes, kruderes und verstörenderes Zeug, das sich auf der großen Leinwand, im Fernsehen oder auf Video tummelt. Logisch ist dabei, dass viel Spreu von Weizen getrennt werden muss, da der mediale Übertrag vom Comic zum Film zwar nicht wirklich neu ist, aber in den letzten Jahren gehörig an Fahrt aufgenommen hat. Um weiter in die bunte Vielfalt der transmedialen Verwendung von Comicstorys zu zeigen, wird sich Aicomic demnächst auch mit den Fernsehadaptionen beschäftigen, die bislang weder in den <a title="Comic-Verfilmungen bei Aicomic" href="/die-25-besten-comic-verfilmungen-teil-5-die-ersten-vier-platze" target="_blank">25 besten Comic-Verfilmungen</a> noch in dieser Liste Erwähnung gefunden haben &#8211; hier gibt es noch einige Perlen und manche Gurke zu bestaunen, die nicht vorenthalten werden sollen.</p>
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		<title>Die 25 schlechtesten Comic-Verfilmungen: Teil 4 &#8211; Plätze 9 bis 5</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 13:05:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schlechte Comic-Verfilmungen scheinen das Gesetz der Serie zu beherzigen: Was als Fortsetzung beliebter und gelungener Filme basierend auf Comics angedacht wurde, kann in vielen Fällen direkt vergessen werden. Neben einigen Perlen der fortgesetzten Comicadaptionen finden sich leider auch allzu viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schlechte Comic-Verfilmungen scheinen das Gesetz der Serie zu beherzigen: Was als Fortsetzung beliebter und gelungener Filme basierend auf Comics angedacht wurde, kann in vielen Fällen direkt vergessen werden. Neben einigen Perlen der fortgesetzten Comicadaptionen finden sich leider auch allzu viele echte Fehltritte.</strong></p>
<div id="attachment_1477" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://www.aicomic.com/wp-content/uploads/2012/01/Spider-Man-3.jpg" rel="lightbox[1418]"><img class="size-full wp-image-1477" title="Spider-Man 3 © MShades/Flickr" src="http://www.aicomic.com/wp-content/uploads/2012/01/Spider-Man-3.jpg" alt="Spider-Man 3 © MShades/Flickr" width="250" height="331" /></a><p class="wp-caption-text">Wird auch auf Japanisch nicht besser: Spider-Man 3 © MShades/Flickr</p></div>
<p>Es ist schon merkwürdig, wenn schlechte <a title="Comic-Verfilmungen bei Aicomic" href="/category/comic-verfilmungen" target="_blank">Comic-Verfilmungen</a> selbst vor beliebten HeldInnen nicht halt machen. Tatsächlich scheinen es sogar in erster Linie jene Fortsetzungen von Superhelden-Filmen zu sein, bei denen die ursprünglichen Instanzen das Metier neu definierten, bei denen aber die Folge-Teile jeder Beschreibung spotten. Und so sind es in Teil 4 der Aicomic-Liste auch zum größten Teil Adaptionen, denen bereits einige, bessere Varianten zuvorkamen, und die sich in ihrer weiteren Entwicklung nicht eben mit Ruhm bekleckerten. Ob als Filmreihe, Figur aus einem Film oder als Zeichentrick &#8211; bei den folgenden Plätzen 9 bis 5 waren die Vorgänger allesamt um Klassen besser, als das, was später kam.</p>
<h3><strong>Fortsetzungen: schlechte Comic-Verfilmungen vorprogrammiert</strong></h3>
<p><strong><span id="more-1418"></span>9. Spider-Man 3 (2007, Regie: Sam Raimi)</strong></p>
<p>&#8220;Never change a winning team&#8221; heißt es und man nahm sich dieses Motto auch beim dritten &#8220;Spider-Man&#8221; Film vor: Regisseur Sam Raimi, Hauptdarsteller Tobey Maguire und Kirsten Dunst, selbst Komponist Danny Elfman waren allesamt mit von der Partie. Und dennoch konnte der freundliche Netzschwinger von nebenan in diesem Teil nicht wirklich punkten. Zu schnelle Schnitte, eine unausgegorene Geschichte, einige Fehlbesetzungen, Änderungen in der Story (sowohl des Comics als auch der vorangegangenen Filme) und vor allem die herz- und seelenlose Inszenierung machten den Abschluss der Raimi-Trilogie zu einem ernüchternden Kinoerlebnis, mit dem man nach dem guten Auftakt in Teil 1 und dem brillanten Teil 2 so niemals gerechnet hätte. Aber wenigstens war &#8220;Spider-Man 3&#8243; kein überflüssiges Reboot&#8230;</p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/CfGLGAf4yQE&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/CfGLGAf4yQE&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<p><strong>8. Catwoman (2004, Regie: Pitof)</strong></p>
<p>Was passiert, wenn man eine der beliebtesten Anti-Heldinnen aus dem DC Universum mit einer bekannten Schauspielerin (Michelle Pfeiffer) besetzt, die dem Helden (Batman) die Show stiehlt? Man will ihr einen eigenen Film verpassen. Dumm nur, wenn die Versuche &#8220;Catwoman&#8221; auf die Leinwand zu bringen, jahrelang scheitern, bis man Story, Charakter und Design komplett von der Vorlage trennt, 28 Autoren verschleißt, einen visuell interessanten Regisseur unterfordert und eine Schauspielerin in der Hauptrolle besetzt, die arge Probleme mit dem Film hat. Immerhin hatte Halle Berry genügend Selbstironie, um den verdienten &#8220;Golden Raspberry Award&#8221; tatsächlich entgegen zu nehmen.</p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/fFQL16Pjtog&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/fFQL16Pjtog&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<p><strong>7. Legends of the Superheroes (1979, Produzent: Joseph Barbera)</strong></p>
<p>Und was, bitte schön, hat man sich dabei gedacht? In dieser obskuren Variety-Show, die eigenartige Bande mit den berüchtigten &#8220;Superfriends&#8221; und der alten &#8220;Batman&#8221; 60er Serie unterhielt, präsentierten die Familie-Feuerstein-Macher von Hanna-Barbera einige DC-Superhelden bei diversen Party-Anlässen (ein Super-Geburtstag und ein &#8220;Roast&#8221;), mit albernen Super-Schurken, Song-and-Dance-Nummern und selbst vor Stand-Up-Comedy schreckte man nicht zurück. Für letzteres erfand man kurzerhand den afro-amerikanischen Helden &#8220;Ghetto Man&#8221; und nebenher musste der mächtige Zauberer Mordru auch noch singen. Während die &#8220;Legends of the Superheroes&#8221; sicherlich zum allerschrecklichsten gehören, was jemals produziert wurde (sei es bei Comicadaptionen oder irgendetwas sonst), ist dieser Zweiteiler dennoch nicht völlig uninteressant: Adam West und Burt Ward übernehmen hier noch einmal ihre Rollen als Batman und Robin und Frank Gorshin ist noch einmal der Riddler. Und außerdem markiert diese Ausgeburt der Hölle auch die ersten Live-Action-Auftritte vom Flash, von Hawkman und Green Lantern. Na, wenn das nix ist.</p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/d5d6BUq6rYI&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/d5d6BUq6rYI&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<p><strong>6. Asterix und Obelix gegen Caesar (1999, Regie: Claude Zidi)</strong></p>
<p>Da würde man doch meinen, eine Figur, die zum Zeitpunkt der ersten Realverfilmung 40 Jahre zu den absoluten Spitzenreitern im europäischen Comicbereich gehörte, 30 Alben und 7 Zeichentrickfilme vorzuweisen hatte und deren Humor in allen Inkarnationen immer mit einer Mischung aus Slapstick, Subtilität und historischen Verweisen spielte, sollte auch in der Kinoversion mit Gérard Depardieu, Christian Clavier und Roberto Benigni glänzen können. Stattdessen entschied man sich aber Asterix zu einer kruden Farce verkommen zu lassen, deren Witz ausschließlich in schlechten Pappnasen und überkandideltem Chargieren bestand. Dennoch war die Verunglimpfung von Comickultur so erfolgreich, dass noch zwei weitere cinematographische Misshandlungen folgten &#8211; vielleicht weil Depardieu nun einmal tatsächlich wie Obelix aussieht.</p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/NFnzxJpXKLo&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/NFnzxJpXKLo&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<p><strong>5. Batman Forever (1995, Regie: Joel Schumacher)</strong></p>
<p>Im Jahr 1995 machte sich Joel Schumacher (&#8220;The Lost Boys&#8221;, &#8220;Flatliners&#8221;, &#8220;Falling Down&#8221;) auf, nicht nur die Karriere des Dunklen Ritters zu vernichten, sondern auch seine eigene im Keim zu ersticken: Doch nach den Tim-Burton-Filmen, die sowohl Fans als auch das nicht-comiclesende Publikum zu begeistern wußten, wollte Schumacher tatsächlich eine noch düstere Fassung vom Batman-Mythos erschaffen, allerdings war es dem Studio wohl ein inneres Bedürfnis, mit 80er Neon-Farbe und Popmusik all dies kaputt zu machen. Zugegeben, &#8220;Batman Forever&#8221; (was soll man eigentlich von einem Titel halten, der wie ein billiger Autoaufkleber klingt?) war als großer Sommer-Blockbuster/Familienfilm konzipiert und konnte dem wohl auch irgendwie gerecht werden, doch ein von der Leine gelassener Jim Carrey als Riddler und ein jenseits von Gut und Böse chargierender Tommy Lee Jones als Two-Face (was hätte das interessant werden können, wenn er so gespielt hätte, wie sonst) und ein sichtlich gelangweilter Val Kilmer als Batman konnten das Machwerk nicht wirklich weit bringen. Doch zu diesem Thema im nächsten Teil noch mehr&#8230;</p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/oGytaGTK7j8&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/oGytaGTK7j8&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<h3><strong>schlechte Qualität von guten Filmschaffenden</strong></h3>
<p>Gute Intentionen, gute Grundvoraussetzungen, schlechte Ergebnisse. Man kann sich schon die Frage stellen, warum bei so vielen Fortsetzungen &#8211; und nicht allein nur im Comicbereich &#8211; die Versuche, noch größer und besser zu werden als die Vorgänger, dazu führen, dass man über das Ziel hinausschießt, die wirklichen Punkte, die zum ursprünglichen Erfolg führten, nicht erkennt oder einfach nur mediokren Leinwandmurks abliefert.</p>
<p>Besonders dieser Teil der <a title="schlechte Comic-Verfilmungen bei Aicomic" href="/die-25-schlechtesten-comic-verfilmungen-teil-1-–-platze-25-bis-20" target="_blank">25 schlechtesten Comic-Verfilmungen</a> bei Aicomic zeigt auf geradezu erschütternde Weise, dass auch wirklich gute Künstler vor und hinter der Kamera nicht vor diesen Niederlagen gefeit sind &#8211; und das selbst die misslungenen Verfilmungsversuche nichts über die Qualität der Filmschaffenden und SchauspielerInnen oder der Comics und ihrer Charaktere aussagen.</p>
<p>Im abschließenden Teil 5 werden dann die letzten vier Absurditäten aus dem Comicgenre im Kino vorgestellt.</p>
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		<title>Die 25 schlechtesten Comic-Verfilmungen: Teil 3 – Plätze 14 bis 10</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 10:09:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die schlechtesten Comic-Verfilmungen zeichnen sich durch filmische Verfehlungen, merkwürdige Entscheidungen im Produktionsprozess und die Fähigkeit aus, Fans, Leser und Kinogänger in einem Abwasch zu vergrätzen. Eine Warnung vorweg: Auch in Teil 3 der Aicomic-Liste der 25 misslungensten Adaptionen von Comics [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die schlechtesten Comic-Verfilmungen zeichnen sich durch filmische Verfehlungen, merkwürdige Entscheidungen im Produktionsprozess und die Fähigkeit aus, Fans, Leser und Kinogänger in einem Abwasch zu vergrätzen. Eine Warnung vorweg: Auch in Teil 3 der Aicomic-Liste der 25 misslungensten Adaptionen von Comics wird es nicht schöner und manchmal tut es sogar etwas weh.</strong></p>
<div id="attachment_1460" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.aicomic.com/wp-content/uploads/2012/01/Howard-the-Duck.jpg" rel="lightbox[1416]"><img class="size-full wp-image-1460" title="Synonym für schlechte Comicfilme: Howard the Duck © joebeone/Flickr" src="http://www.aicomic.com/wp-content/uploads/2012/01/Howard-the-Duck.jpg" alt="Howard the Duck © joebeone/Flickr" width="200" height="265" /></a><p class="wp-caption-text">Synonym für schlechte Comicfilme: Howard the Duck © joebeone/Flickr</p></div>
<p>Auf jede gelungene Comic-Verfilmung kommen grob gerechnet fünf bis zwanzig schlechte &#8211; da die transmediale Präsentation als Filmgenre immer mehr und immer zügiger an Fahrt gewinnt, lassen sich suboptimale Vertreter dieses Genres vermutlich genauso wenig vermeiden, wie es im Western, im Actionkino oder bei Romantic Comedies der Fall ist. Im dritten Teil der 25 schlechtesten Comic-Verfilmungen geht es auf den Plätzen 14 bis 10 entsprechend auch schon ans Eingemachte: Die fehlgeleiteten Filme, die durch Produktionsbedingungen oder missverstandene Ausführung zu den Genregurken gehören, weichen nach und nach jenen Machwerken, für die es einfach nicht genug Goldene Himbeeren gibt, um dem cinematographischen Versagen gerecht zu werden.</p>
<h3><strong>wenn große Superhelden schlecht verfilmt werden</strong></h3>
<p><strong><span id="more-1416"></span>14. The Punisher (1989, Regie: Mark Goldblatt)</strong></p>
<p>Frank Castle ist einer der ersten Antihelden des Marvel-Universums. Angetan mit einem schwarzen T-Shirt samt Totenkopf und diversen großen Wummen galt der Punisher immer als Bindeglied zwischen Kriegs- oder Gangster-Comics und Superhelden &#8211; doch in den 80ern musste ausgerechnet diese Rolle an Dolph &#8220;Ich werde dich vernichten&#8221; Lundgren, dessen Karriere nach Rocky IV steil aufwärts und spätestens nach &#8220;Masters of the Universe&#8221; steil bergab ging, vergeben werden, vermutlich mit den Hintergedanken, sein Actionimage zu erneuern (was später ja auch nochmal mit &#8220;Universal Soldier&#8221; gelang). Man hielt sich bei der ersten Version vom &#8220;Punisher&#8221; so wenig an die Vorlage, dass Film und Comic eigentlich nur den Titel gemein hatten (die schlechten Effekte, die miese Story und die Sternstunden der Schauspielkunst haben auch nicht wirklich geholfen).</p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/6je37OVNeIk&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/6je37OVNeIk&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<p><strong>13. Superman IV &#8211; Die Welt am Abgrund (1987, Regie: Sidney J. Furie)</strong></p>
<p>Das auch der größte aller Superhelden mächtig daneben greifen kann, bewies &#8220;Superman IV: The Quest for Peace&#8221; so eindrucksvoll, dass die Filmserie damit nicht nur beendet, sondern dieser Film und sein Vorgänger (der immerhin als halbwegs komisches Richard-Pryor-Vehikel funktionierte) im Rebootversuch von Bryan Singer komplett beiseite geschoben wurde. Christopher Reeve zog noch einmal den blauroten Strampler an und auch Margot Kidder und Gene Hackman kehrten als Lois Lane und Lex Luthor zurück &#8211; während die produzierende Firma jeden Pfennig um- und Supie den Geldhahn zudrehte. Herausgekommen ist ein B-Movie mit guten Ansätzen (Reeve selbst schrieb die Antikriegs- und Abrüstungsmessage ins Script), das jedoch an zu wenig Geld scheiterte und alles in allem uninspiriert wirkte. Kein guter Abgang für Superman aus der Filmwelt, der jedoch 19 Jahre anhalten sollte. Interessanterweise war die bekannteste Comicfigur im Fernsehen in etlichen Serien deutlich erfolgreicher&#8230;</p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/drvoAempNTY&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/drvoAempNTY&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<p><strong>12. Justice League of America (1997, Regie: Félix Enríquez Alcalá)</strong></p>
<p>Au weia. Wenn das amerikanische Fernsehen versucht, die größten Comichelden mit einem nicht vorhandenen Budget zu präsentieren und man sich nicht einmal die Mühe macht, das alles nicht von einem Samstagmorgen-Cartoon unterscheidbar zu machen, schwant einem übles. Wie bereits in <a title="schlechte Comic-Verfilmungen bei Aicomic" href="/die-25-schlechtesten-comic-verfilmungen-teil-2-–-platze-19-bis-15" target="_blank">Teil 2 der schlechtesten Comic-Verfilmungen</a> die &#8220;Generation X&#8221;, so erging es auch der Gerechtigkeitsliga (hier bestehend aus Atom, Green Lantern, Flash, Fire, Ice und J&#8217;onn J&#8217;onzz, dem Martian Manhunter, muss die JLA einen durchgeknallten Metereologen aufhalten), da auch dieser Pilotfilm es nie zu einer Serie brachte. Trotz einiger guter Schauspieler (Miguel Ferrer aus &#8220;Twin Peaks, &#8220;Robocop&#8221; und &#8220;Crossing Jordan&#8221;, sowie David Ogden Stiers (&#8220;Die Schöne und das Biest&#8221;, &#8220;Pocahontas&#8221; und &#8220;M*A*S*H&#8221;), ist der mit Interviews durchsetzte Fernsehfilm kein Aushängeschild für DC-Verfilmungen. Besonders ärgerlich ist die Darstellung vom Roten Blitz, der in seiner durchaus gelungenen eigenen TV-Serie nur wenige Jahre zuvor um einiges professioneller wirkte.</p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/_oBe9m9Q5eU&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/_oBe9m9Q5eU&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<p><strong>11. Captain America (1990, Regie: Albert Pyun)</strong></p>
<p>Auch Captain America bekam Anfang der 90er eine eigene Verfilmung spendiert, die so peinlich und erfolglos war, dass sie lediglich auf Video erschien. Dabei war die Idee nicht einmal schlecht: Im Gegensatz zur Neuverfilmung bezog man sich 1990 mehr auf den Aspekt des Helden, der aus seiner Zeit gerissen wurde, und betonte die Einsamkeit von Steve Rogers in einer Welt, die er nicht versteht. Dennoch konnten schlechte Actionsequenzen und mieses Make-Up, sowie massive Veränderungen an der Comicstory keinen Flop verhindern &#8211; vor allem der Red Skull, der nur fünf Minuten lang einen roten Schädel hat und die restliche Zeit aussieht, wie ein Cartoon-Mafiosi aus &#8220;Dick Tracy&#8221; und das Frisbee-Scheiben-ähnliche Schild von Cap sorgen für unfreiwillige Komik.</p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/cs8rFsmhNTc&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/cs8rFsmhNTc&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<p><strong>10. Howard the Duck (1986, Regie: Willard Huyck)</strong></p>
<p>In Fankreisen heißt es oft, dass George Lucas nach der ursprünglichen Star-Wars-Trilogie seine Fähigkeit zum Erzählen guter Geschichten verloren hätte (oder über Nacht von einer der Schoten aus den &#8220;Körperfressern&#8221; besucht wurde), seine Produktionen &#8220;Ewoks&#8221;, &#8220;Willow&#8221; und vor allem &#8220;Howard the Duck&#8221; werden dafür gerne angeführt. &#8220;Howard&#8221; gilt unter Kritikern als einer der schlechtesten Filme überhaupt, ganz abgesehen von Comicadaptionen. Der brummelige Enterich mit dem schlechten Charakter wurde in seiner Filmversion zu einem freundlichen und gemütlichen Gesellen, der die 80er besser verkörpert als der gesamte &#8220;Breakfast Club&#8221; &#8211; dummerweise wirkte das Kostüm nicht überzeugend, die Effekte von Industrial Light &amp; Magic waren auch schon einmal besser und die Story saugt ohne Ende. Lea Thompson (&#8220;Zurück in die Zukunft&#8221;), Jeffrey Jones (&#8220;Amadeus&#8221;) und Tim Robbins (&#8220;Hudsucker&#8221;) hatten nach dieser Comic-Verfilmung einige Zeit etliche Schwierigkeiten, in Hollywood erneut Fuß zu fassen.</p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/SzI-ZbcK_sw&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/SzI-ZbcK_sw&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<h3><strong>schlechte Adaptionen: ein TV Phänomen?</strong></h3>
<p>Bei den schlechten <a title="Comic-Verfilmungen bei Aicomic" href="/category/comic-verfilmungen" target="_blank">Comic-Verfilmungen</a> fallen immer wieder die TV-Produktionen unangenehm auf, die mit entweder eigentümlicher Herangehensweise (&#8220;Batman&#8221; oder &#8220;Wonder Woman&#8221; etwa), miesen Produktionsbedingungen (der 1994er &#8220;Fantastic Four&#8221; Film, von Roger Corman produziert) oder einfach kompletter Missachtung der Comicgeschichten (&#8220;Smallville&#8221; mag außerordentlich erfolgreich gewesen sein, mit dem Superman-Mythos hat all das meistens nicht viel zu tun gehabt) von sich reden machen. Nun wäre es aber ungerecht, das Fernsehen aus Prinzip als Feind gelungener Adaptionen zu sehen (und demnächst wird es bei Aicomic auch einmal eine Reihe zu den guten wie den schlechten TV-Comicserien geben), denn wie der dritte Teil hier zeigt, selbst die großen Figuren der Comicverlage sind nicht gefeit davor, im Kino verhunzt zu werden.</p>
<p>Mehr von dem schrecklichen Schicksal serieller Superhelden im Kinosaal dann beim nächsten Mal!</p>
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		<title>Die 25 schlechtesten Comic-Verfilmungen: Teil 2 – Plätze 19 bis 15</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 10:06:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Comic - Verfilmungen]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte der Comics]]></category>
		<category><![CDATA[Adaption]]></category>
		<category><![CDATA[Comic-Verfilmung]]></category>
		<category><![CDATA[schlechte Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Superhelden]]></category>
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		<description><![CDATA[Comic-Verfilmungen sind oftmals fehlgeleitet und die Gründe für ein Scheitern sind vielfältig. Nicht nur Low-Budget Produktionen, auch groß angelegte Hollywood-Streifen können mächtig daneben greifen, wenn es um die filmische Darstellung gezeichneter Geschichten geht. Und gerade bei Superhelden scheint der Griff [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Comic-Verfilmungen sind oftmals fehlgeleitet und die Gründe für ein Scheitern sind vielfältig. Nicht nur Low-Budget Produktionen, auch groß angelegte Hollywood-Streifen können mächtig daneben greifen, wenn es um die filmische Darstellung gezeichneter Geschichten geht. Und gerade bei Superhelden scheint der Griff überproportional häufig vorbei zu gehen, wie auch Teil 2 der schlechtesten Comic-Verfilmungen zeigt.</strong></p>
<div id="attachment_1444" class="wp-caption alignleft" style="width: 262px"><a href="http://www.aicomic.com/wp-content/uploads/2012/01/Teenage-Mutant-Ninja-Turtles.jpg" rel="lightbox[1414]"><img class="size-full wp-image-1444 " title="Teenage Mutant Ninja Turtles - Helden der 80er © Rubenstein/Flickr" src="http://www.aicomic.com/wp-content/uploads/2012/01/Teenage-Mutant-Ninja-Turtles.jpg" alt="Teenage Mutant Ninja Turtles - Helden der 80er © Rubenstein/Flickr" width="252" height="376" /></a><p class="wp-caption-text">Leonardo, Donatello, Raphael und Michelangelo © Rubenstein/Flickr</p></div>
<p>Probleme entstehen bei Comic-Verfilmungen immer dann, wenn von Seiten der Filmschaffenden weder ihrer Vorlage noch ihrem eigenen Medium getraut wird: Besonders Superhelden wurden lange Zeit für albern gehalten, die Annahmen über Comics beruhten wahlweise auf der alten &#8220;Batman&#8221; Fernsehserie oder auf einer missgeleiteten Verbindung zwischen Comic und Cartoon. Das Publikum wird unterschätzt und eigentlich wollte man ja sowieso lieber einen Action-Film machen &#8211; dummerweise waren aber gerade die Rechte ein einer obskuren Comicfigur frei.</p>
<p>Auch die dringende Besetzung des Helden/der Heldin mit einem Star &#8211; ob das nun passt oder nicht &#8211; und ein fehlendes Budget hat für manche Gurke im Bereich der Adaptionen gesorgt. Aicomic geht entsprechend in die zweite Runde der <a title="schlechte Comic-Verfilmungen bei Aicomic" href="/die-25-schlechtesten-comic-verfilmungen-teil-1-–-platze-25-bis-20#more-1412" target="_blank">25 schlechtesten Comic-Verfilmungen</a> mit den Plätzen 19 bis 15.</p>
<h3><strong>wirklich schlechte Comic-Verfilmungen: die nächsten Plätze</strong></h3>
<p><strong><span id="more-1414"></span>19. Teenage Mutant Ninja Turtles (Film-Serie: 1990, Regie: Steve Barron, 1991, Regie: Michael Pressman, 1993, Regie: Stuart Gillard)</strong></p>
<p>Die Turtles waren ein absolutes Phänomen: Plötzlich wollten alle Kinder nur noch Pizza essen, die Spielzeugindustrie klatschte in die Hände und Jim Henson arbeitete an seinem letzten Film mit ihnen. Merkwürdig an all dem ist aber vor allem, dass die beliebten Schildkröten auf einer düsteren und brutalen Comic-Parodie basieren, die Peter Laird und Kevin Eastman auf zum Beispiel Frank Millers &#8220;Ronin&#8221; anfertigten. Während die Zeichentrickserie der Turtles den zuvor nicht vorhandenen Knuddelaspekt zeigten, konnte der erste Film zumindest ein paar Designelemente beibehalten. Dennoch gehören alle drei TMNT Filme aus dieser Schaffensphase nicht zu den besseren Comic-Verfilmungen: Die ersten beiden können noch recht spaßig sein, während das dritte Abenteuer von Leonardo, Raphael, Donatello und Michelangelo<strong> </strong> allerdings komplett bei Fans und Kritikern unten durchfiel.</p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/3Urnzz-eXO8&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/3Urnzz-eXO8&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<p><strong>18. The Shadow (1994, Regie: Russel Mulcahy)</strong></p>
<p>&#8220;The Shadow&#8221; fing in Pulp Magazinen an, ging ins Radio (wo er unter anderem von Orson Welles gesprochen wurde), zu den  Kino-Serials und kam irgendwann auch in den Comics an &#8211; hier selbst eine  Adaption des Groschenheft-Stoffes. In der Filmversion mit Alec Baldwin  wurde aus dem Verbrechensbekämpfer eine Art Mischung aus Bruce Wayne und  Sam Raimis Darkman mit übernatürlichen Fähigkeiten. Cinematografisch  interessant und mit guten Effekten versehen, fällt bei der  Shadow-Filmfassung allerdings auf, dass man sich nicht so recht einigen  konnte, ob man nun eine pulpige Story oder eine Comicgeschichte erzählen  wollte &#8211; und die stereotype Darstellung der asiatischen Bösewichte  schlägt auch nicht eben positiv für den Film zu Buche&#8230;</p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/t6816MUx9E0&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/t6816MUx9E0&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<p><strong>17. Generation X (1996, Regie: Jack Sholder)</strong></p>
<p>&#8220;Generation X&#8221; ist ein herrliches Beispiel der manchmal  unüberbrückbaren Gegensätze von &#8220;gut gemeint&#8221; und &#8220;gut gemacht&#8221;: Als  Verfilmung einer der angesagtesten Spin-Offs der X-Men ließ die Adaption  so ziemlich alles weg, was die Reihe interessant machte. Man bekommt  weder die Komplexität der Serie, noch den leicht Zynismus der Figuren  oder die schwerwiegenden Themen über das Aufwachsen und Anderssein &#8211;  zumindest nur in beschränktem Maße. Max-Headroom-Veteran Matt Frewer  chargiert als durchgeknallter Wissenschaftler in einem Bonbon-farbenen  TV-Film, der den Auftakt zu einer nicht produzierten Fernsehserie  stellen sollte, und in dem die Mutanten-Fähigkeiten nur sehr bedingt  umgesetzt wurden. Interessanterweise wurde aber schon hier, vier Jahre  vor der erfolgreichen &#8220;X-Men&#8221; Verfilmung von Bryan Singer, das gleiche  Anwesen als Kulisse für &#8220;Xavier&#8217;s School for Gifted Youngsters&#8221;  verwendet.</p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/s70h5BKCHxE&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/s70h5BKCHxE&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<p><strong>16. Barb Wire (1996, Regie: David Hogan)</strong></p>
<p>Mit den &#8220;Comic&#8217;s Greatest World&#8221; Label wollte Dark Horse Comics  Anfang der 90er neue Superhelden für eine neue Zeit etablieren &#8211; außer  &#8220;Barb Wire&#8221; ist davon nicht viel übrig geblieben und auch diese Figur  lief gerade einmal neun Hefte und eine Miniserie lang. Ein Jahr nachdem  die Comics bereits eingestellt wurden, kam dann der Film, der weniger  die Heldin beleuchtete, sondern vielmehr ihre Darstellerin, denn mit  &#8220;Barb Wire&#8221; wollte Pamela Anderson ihrem Baywatch-und-Playboy-Image  entsteigen. Hierzu verwurstete man die Geschichte von &#8220;Casablanca&#8221;,  mixte Cyberpunk Elemente hinzu und musste nach dem Scheitern an der  Kinokasse in der Videoversion noch einen Striptease von der Anderson an  Anfang und Ende des Films klemmen, um überhaupt jemanden dafür zu  interessieren.</p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/cFBWWmsEBiw&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/cFBWWmsEBiw&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<p><strong>15. Steel Man (1997, Regie: Kenneth Johnson)</strong></p>
<p>&#8220;Steel&#8221; war eine jener merkwürdigen Inkarnationen von Superman, die eigentlich niemand brauchte: Nachdem in einem großen Showdown der bis dahin unbekannte Schurke Doomsday den Mann aus Stahl tötete, kam er zunächst in mehrere Aspekte aufgesplittet zurück, bis man bei DC Clark Kent wieder Kal-El sein ließ. Dennoch überlebte auch die &#8220;Schwangerschaftsvertretung&#8221; John Henry Irons alias Steel in den Comics und runde sechs Jahre nach der Story wurde ihm ein Film gewidmet, dessen einzige Verbindung zu den Abenteuern des letzten Sohns von Krypton wohl in dem mit einem Superman-Tattoo angetanen Fan und Baskeballer Shaquille O&#8217;Neal in der Hauptrolle liegt. Nachdem der Film eine Ewigkeit in der sogenannten &#8220;Development Hell&#8221; überdauerte, wurde er mit einer schlechten Story, billigen Tricks und grausamen Schauspiel hierzulande nur auf Video herausgegeben und mit dem &#8220;Man&#8221; Anhängsel ausgestattet, da man anscheinend davon ausging, dass hier niemand Steel kennt. Daran hat sich auch nach dem Film nur wenig geändert.</p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/kmYwc_QVJKk&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/kmYwc_QVJKk&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<h3><strong>unbekannte Superhelden, schlechte Filme</strong></h3>
<p>Was manchmal auf dem Papier wie eine gute Idee aussieht, muss nicht auch in der Umsetzung gelungen sein, und die letztliche Entscheidung wird sowieso an der Kinokasse getroffen. Denn bei <a title="Comic-Verfilmungen bei Aicomic" href="/category/comic-verfilmungen" target="_blank">Comic-Verfilmungen</a>, guten wie schlechten, urteilt nicht nur die Fanbasis, sondern gerade auch das Publikum, das mit den HeldInnen bislang noch nichts zu tun hatte. Wenn dieser Teil der Zuschauer auch durch den Film keinen Zugang zu den Abenteuern findet, ist der Flop vorprogrammiert &#8211; schwierig wird es immer dann, wenn aufgrund eines schwarzen Schafes die ganze Herde der Comicadaptionen abgestraft wird.</p>
<p>Und welche weiteren Perlen des schlechten Geschmacks weiter am guten Image der Comic-Verfilmungen kratzen, wird in Teil 3 der Reihe mit den Plätzen 14 bis 10 betrachtet</p>
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		<title>Die 25 schlechtesten Comic-Verfilmungen: Teil 1 – Plätze 25 bis 20</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 10:06:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Comic - Verfilmungen]]></category>
		<category><![CDATA[Comics]]></category>
		<category><![CDATA[Comic Adaption]]></category>
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		<description><![CDATA[Comic-Verfilmungen locken nicht nur unzählige Zuschauer in die Kinos und haben sich als eigenständiges Genre entwickelt, es gibt auch immer wieder Aussetzer, die mit vielversprechenden Charakteren, Schauspielern, Regisseuren, Autoren und vor allem mit viel Geld trotzdem mit Wucht gegen die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Comic-Verfilmungen locken nicht nur unzählige Zuschauer in die Kinos und haben sich als eigenständiges Genre entwickelt, es gibt auch immer wieder Aussetzer, die mit vielversprechenden Charakteren, Schauspielern, Regisseuren, Autoren und vor allem mit viel Geld trotzdem mit Wucht gegen die Wand fahren.</strong></p>
<p>Wie gut Comic-Verfilmungen sein können und aus welchen Gründen, wurde bei Aicomic ja bereits in einer ausführlichen Serie behandelt &#8211; doch die Schattenseite der gelungenen Adaptionen stellen eine Vielzahl von lieblos heruntergekurbelten Filmen dar, bei denen man den Eindruck haben kann, dass die Produzenten zwar die Rechte an den Comic-Charakteren hatten, nur um dann kein Vertrauen in ihren potentiellen Erfolg zu haben. Besonders auffällig wird dieser Punkt immer dann, wenn eine Comicverfilmung sich möglichst viel Mühe gibt, all jene Dinge aus der Adaption zu streichen, die sie ursprünglich interessent hätte machen können und nicht einmal ästhetische Gesichtspunkte der Kinoversion etwas abgewinnen können. Die 25 schlechtesten Adaptionen von Comics (unter der gleichen definitorischen Prämisse, wie die <a title="Comic-Verfilmungen bei Aicomic" href="/die-25-besten-comic-verfilmungen-teil-1-platze-25-bis-20" target="_blank">25 besten Comic-Verfilmungen</a>) werden hier in den folgenden Wochen vorgestellt.</p>
<div id="attachment_1435" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.aicomic.com/wp-content/uploads/2012/01/Wolverine.jpg" rel="lightbox[1412]"><img class="size-full wp-image-1435" title="Wolverine: X-Men Origins © §atsukiame/Flickr" src="http://www.aicomic.com/wp-content/uploads/2012/01/Wolverine.jpg" alt="Wolverine: X-Men Origins © §atsukiame/Flickr" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Zwischen gut gemeint und gut gemacht existieren manchmal unüberbrückbare Gegensätze: Wolverine: X-Men Origins © §atsukiame/Flickr</p></div>
<h3><strong>schlechte Comic-Verfilmungen: große Helden in schrecklichen Filmen</strong></h3>
<p><strong><span id="more-1412"></span>25. Superman Returns (2006, Regie: Bryan Singer)</strong></p>
<p>Bryan Singer gab uns die ersten beiden &#8220;X-Men&#8221; Filme, die &#8220;üblichen Verdächtigen&#8221; und den &#8220;Musterschüler&#8221;, bis er sich entschloss, den größten Superhelden überhaupt nach fast zwanzigjähriger Kino-Abstinenz zurück zu bringen: Die Idee, Teil 3 und 4 außen vor zu lassen, mag eine gute gewesen sein und auch jene, mit Brandon Routh eine Art Doppelgänger von Christopher Reeve als Stählernen zu besetzen &#8211; doch das Publikum teilte nicht Singers Begeisterung für die alten Richard Donner (und Richard Lester) Filme aus den 70ern. Und die konfuse Story, die einerseits irgendwie Teil 2 mit &#8220;Superman Returns&#8221; verband, andererseits aber Merkwürdigkeiten wie Supies&#8217; Sohn mit ins Spiel brachte, ein chargierender Kevin Spacey, der dringend die Fehler von Gene Hackman als Lex Luthor wiederholen wollte, der gleiche Immobilien-Plan aus dem ersten Teil und eine dermaßen dröge Aufbereitung des eigentlich dynamischsten Comichelden, halfen dem Film auch nicht weiter. &#8220;Superman Returns&#8221; schlecht zu nennen wäre aber kaum gerechtfertigt &#8211; &#8220;langweilig&#8221; ist hier das Wort der Stunde und das mag das Schlimmste an einer Superhelden-Adaption sein.</p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/v4IOoyrfi0s&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/v4IOoyrfi0s&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<p><strong>24. X-Men Origins: Wolverine (2009, Regie: Gavin Hood)</strong></p>
<p>Hugh Jackman hat offensichtlich viel Spaß dabei, den krallenbewehrten Mutanten zu spielen und auch in den &#8220;X-Men Origins: Wolverine&#8221; ist er ein echter &#8211; und leider der einzige &#8211; Lichtblick. Denn der Rest der konventionell gefilmten und nicht kohärent erzählten Vorgeschichte mag weder zu den anderen Filmen der Reihe passen noch zu den Comics und deren Charakteren und selbst als Film sind die episodischen Eskapaden des Einzelgängers mit den Adamantium-Klingen kaum der Rede wert. Ein weiteres großes Problem mit dem Wolverine-Film ist jedoch, dass der Charakter und seine Vergangenheit immer mysteriös waren und sich daraus ein Großteil der Spannung entwickelte &#8211; nun seine komplette Story zu erzählen war auch schon in den Comics eine schlechte Idee. Und vom Umgang mit wahllos ausgesuchten Mutanten (Gambit, Deadpool etc.) mag man gar nicht sprechen.</p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/D4JOgKZpFSo&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/D4JOgKZpFSo&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<p><strong>23. Dick Tracy (1990, Regie: Warren Beatty)</strong></p>
<p>Warren Beatty spielte die Hauptrolle, drehte und produzierte kurz nach dem Batman-Hype Anfang der 90er die Filmfassung von Chester Goulds Polizei-Detectives und führte eine Reihe von Stars ins Feld (Madonna, Al Pacino, Dustin Hoffman, Kathy Bates, Dick Van Dyke, James Caan unter anderem), konnte einen passablen Gewinn an den Kinokassen erzielen, sowie drei Oscars abgreifen. Und dennoch ist &#8220;Dick Tracy&#8221; keine wahrlich gelungene Adaption, wenn eine eigentümliche Mischung aus Hardboiled-Krimi und Camp versucht wird, die in knallbunten Farben, schlechtem Make-Up und furchtbaren Dialogen die plattesten Vorurteile von Comics belegt. Zudem hält der ehemalige Hollywood-Star die Rechte an der Comicfigur, was einerseits weitere Verfilmungen erschwert und andererseits neue Comics beinahe unmöglich macht.</p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/U62avnoj1c4&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/U62avnoj1c4&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<p><strong>22. Elektra (2005, Regie: Rob Bowman)</strong></p>
<p>Vielen sagte bereits die Verfilmung von &#8220;Daredevil&#8221; nicht zu &#8211; wie kam es also zu einem Spin-Off/Sequel? Schwer zu sagen, jedoch waren sich Kritiker und Publikum einig, wenn &#8220;Elektra&#8221; noch mieser bewertet wurde als der Vorgänger. Ohne nennenswerte Story, ohne klare Verbindung zu den Comics oder dem anderen Film, dafür aber mit einer allzu klassischen Erzählstruktur und wenig berauschenden Actionszenen konnten auch Jennifer Garner und Terrence Stamp nichts gegen das Debakel ausrichten.</p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/w789exwruFU&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/w789exwruFU&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<p><strong>21. Jonah Hex (2010, Regie: Jimmy Hayward)</strong></p>
<p>Für die meisten deutschen Leser ist Jonah Hex ein eher obskurer Charakter, eine Art Zugeständnis an alte Westerncomics in modernem Gewand. Doch der zynische, narbengesichtige Kopfgeldjäger steht in den Comics zumindest für schonungslose Storys und den Teil des DC Universums, der ohne Superkräfte auskommt. Doch in der Filmversion mit Josh Brolin, John Malkovich und Megan Fox gibt es ein übernatürliches Element, bissigen Humor und vor allem eine auf schlappe 81 Minuten gekürzte &#8220;Geschichte&#8221;, die merkwürdig zusammengesetzt wirkt &#8211; als hätte man in letzter Sekunde alles verwertbare Material irgendwie zusammengeklebt. Alles in allem kein Glanzmoment der DC-Verfilmungen.</p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/_l0zSd_DQQ4&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/_l0zSd_DQQ4&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<p><strong>20. Judge Dredd (1995, Regie: Danny Cannon)</strong></p>
<p>John Wagner (&#8220;A History of Violence&#8221;) erschuf für das berühmte &#8220;2000 AD&#8221; Magazin in England den ultrabrutalen und ausgesprochen beliebten &#8220;Judge Dredd&#8221;, der in Mega-City One Polizist, Richter und Henker in einer Person ist. Als logische und konsequente Weiterentwicklung von sowohl dem Hardboiled-Genre als auch den Superhelden-Geschichten tat sich in den Comics auch die humoreske und anarchistische Perspektive auf, die sich später in &#8220;Tank Girl&#8221; finden sollte. Für den Film jedoch hat Sylvester Stallone sich nicht nur grobe Schnitzer bezüglich der Hintergrundgeschichte geleistet, er wollte vor allem einen ernsthaften und moralischen Actionfilm drehen &#8211; und ging damit regelrecht baden aufgrund der unfreiwilligen Komik.</p>
<p><object width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/6X9FTY3bv6k&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"><param name="movie"  value="http://www.youtube.com/v/6X9FTY3bv6k&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param></object></p>
<h3><strong>irregeleitete Comic-Adaptionen<br />
</strong></h3>
<p>Wie auch bei den &#8220;guten&#8221; <a title="Comic-Verfilmungen bei Aicomic" href="/category/comic-verfilmungen" target="_blank">Comic-Verfilmungen</a> sind natürlich die &#8220;schlechten&#8221; ebenso subjektiv gewählt &#8211; während eine Einordnung dieser Art prinzipiell nicht einfach ist. Denn neben den Aspekten der Werktreue müssen immer auch jene der filmischen Umsetzung bedacht werden, wodurch ein Comicfilm, der sich kaum an das Original hält (wie etwa &#8220;Wanted&#8221;, 2008, Regie: Timur Bekmambetov) aber dennoch als Film funktionieren kann und das sogar unter Umständen besser als die Ursprungsgeschichte. Andere Filmversionen haben einen Charme, der nichts mit einer Comicvorlage zu tun hat (&#8220;Ghost Rider&#8221;, 2007, Regie: Mark Steven Johnson, zum Beispiel, der als Grindhouse- oder Exploitation/B-Movie erstaunlich gut hinhaut) und können somit Leser vor den Kopf stoßen, dafür aber ein anderes Publikum gewinnen.</p>
<p>Die hier aufgeführten Plätze 25 bis 20 und die folgenden Filme sollen also vor allem die Kino- und Video-Erscheinungen würdigen, die in besonderer Güte und mit Gusto Fans und Zuschauer jeder Art beleidigt und beinahe physischen Schaden zugefügt haben. Man darf also gespannt sein, welche Perlen des missverstandenen Filmschaffens in den nächten Wochen bei Aicomic behandelt werden!</p>
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		<title>eComics: digitale Comics für unterwegs</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 13:05:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Publishing]]></category>
		<category><![CDATA[Webcomics]]></category>
		<category><![CDATA[Comic App]]></category>
		<category><![CDATA[eComics]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die eComics bieten das Beste aus zwei Welten: digitale Bilder und haptische Comicerfahrung, wie sie zuvor nur durch Hefte und Alben gegeben war. Wer unterwegs Comics lesen möchte, aber keinen Stauraum hat, kann auf Smartphones und Tablets zurückgreifen.</strong></p>
<div id="attachment_1408" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://www.aicomic.com/wp-content/uploads/2011/12/Marvel-Comic-App.jpg" rel="lightbox[1401]"><img class="size-full wp-image-1408" title="Marvel Comic App © abulhussain/Flickr" src="http://www.aicomic.com/wp-content/uploads/2011/12/Marvel-Comic-App.jpg" alt="digitale Comics für Unterwegs: hier die Marvel Comic App © abulhussain/Flickr" width="250" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Marvel Comic App © abulhussain/Flickr</p></div>
<p>eComics sind groß im Kommen: Comics im Internet zu lesen ist zwar nicht neu &#8211; <a title="Seite des Online Comic Magazins" href="http://www.comicwerk.com/" target="_blank">Online-Magazine</a> wie das Comicwerk, tägliche Cartoons wie die von Scott Kurtz auf pvponline.com oder auch die Vorstellungsseiten einzelner Comiczeichner gibt es bereits seit über zehn Jahren im World Wide Web zu sehen &#8211; nun aber erobern die gezeichneten Storys auch Smartphones und Tablets.</p>
<p>Während etliche Verlage an Umsetzungen arbeiten, ist der renommierte Splitter-Verlag mit seinen Alben bereits jetzt schon in die neuen Gefilde vorgedrungen.</p>
<h3><strong>eComics: Comicabenteuer auf Smartphone und Tablet</strong></h3>
<p><span id="more-1401"></span>Der Name &#8220;Splitter&#8221; steht schon seit Mitte der 90er für Innovationen auf dem deutschen Comicmarkt: Hier wurde die Begeisterung für amerikanische Hefte schnell verstanden und umgesetzt &#8211; manchmal auch noch etwas krude, dafür aber prestigereich. Vor ein paar Jahren übernahm Zeichner Dirk Schulz (&#8220;Indigo&#8221;) <a title="Seite des Verlags" href="http://www.splitter-verlag.eu/ecomics" target="_blank">den Verlag</a> und entwickelte seitdem vor allem ein Alben-Programm, das sich sehen lassen kann, wenn preislich und qualitativ die Comics mit ihren französischen Compagnons durchaus konkurrieren können.</p>
<p>Jetzt steht also die nächste Innovation ins Haus &#8211; oder vielmehr außer Haus, denn die eComics von Splitter sind Umsetzungen der Albenserien für mobile Endgeräte. Anders als bekannte <a title="Webcomics bei Aicomic" href="/category/webcomics" target="_blank">Webcomics</a>, sind die digitalen Comics mit einem Smartphone oder Tablet, das über Apples iOS, Android oder Windows Phone läuft, unterwegs abrufbar ohne dass man die oftmals schweren und unhandlichen Alben mit in Bus oder U-Bahn schleppen muss. Vor allem Tablets bieten hierbei mit großer Auflösung und angenehmer Größe eine interessante Alternative.</p>
<h3><strong>Verlage bieten ComicApps für unterwegs</strong></h3>
<p>Die Comic-App von Splitter findet sich im AppStore und den Marketplace Einrichtungen der anderen Betriebssysteme &#8211; wer Schwierigkeiten hat, sie zu finden, kombiniert einfach die Suchbegriffe (zum Beispiel &#8220;splitter&#8221; und &#8220;ecomics&#8221;). Die einzelnen Alben der Serien &#8220;Die Schiffbrüchigen von Ythaq&#8221;, &#8220;Frostfeuer&#8221;, &#8220;Annas Paradies&#8221;, &#8220;Das Wolkenvolk&#8221;, &#8220;Heiligtum&#8221; und &#8220;Angor&#8221; sind für 7,99 Euro pro Exemplar erhältlich.</p>
<p>Und den Weg von Splitter beschreiten auch andere Verlage: So bastelt auch der kleine Berliner Verlag Comic Culture an der eigenen App und die regulären <a title="Zeichner bei Aicomic" href="/category/zeichner" target="_blank">Zeichner</a>-Internetadressen sind oftmals auch als Mobile Websites erreichbar.</p>
<p>Ohne Frage werden digitale Comics immer präsenter und auch wenn viele ihre Comics, Mangas und Alben weiterhin lieber in die Hand nehmen und umblättern, sind zumindest auf Smartphones und Tablets schon diese Grundansprüche an ein Comic gegeben.</p>
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		<title>Comics zu Weihnachten: Christmas Specials und Comicklassiker zum Weihnachtsfest</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 15:37:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Comics]]></category>
		<category><![CDATA[Christmas Special]]></category>
		<category><![CDATA[Comicgeschenke]]></category>
		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtscomics]]></category>

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		<description><![CDATA[Comics zu Weihnachten verschenken ist eine der leichtesten Übungen, da ständig neue und spannende Hefte, Sammelbände, Graphic Novels und Mangaserien erscheinen, über die sich Leser auch unterm Tannenbaum freuen werden. Daneben gibt es aber auch Comics, die sich zu Klassikern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Comics zu Weihnachten verschenken ist eine der leichtesten Übungen, da ständig neue und spannende Hefte, Sammelbände, Graphic Novels und Mangaserien erscheinen, über die sich Leser auch unterm Tannenbaum freuen werden. Daneben gibt es aber auch Comics, die sich zu Klassikern zu Weihnachten etabliert haben oder besonders gelungen auf die Festtage einstimmen.</strong></p>
<p>Eine limitierte Werkausgabe, ein signiertes und seltenes Exemplar oder einfach die Auffrischung der Sammlung &#8211; Comics sind zu Weihnachten immer gute Geschenkideen für langjährige Leser, Fans und Neueinsteiger gleichermaßen. Wer aber die Vorfreude auf das hohe Fest noch steigern mag, kann zu einem der folgenden Weihnachtscomics greifen &#8211; oder natürlich auch zu allen, denn die Auswahl an Genreklassikern reicht vom traditionellen bis zum abgründigen, vom witzigen bis zum melancholischen und bietet auf jeden Fall für jeden Comicleser eine facettenreiche Einstimmung auf die Feiertage.</p>
<div id="attachment_1396" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.aicomic.com/wp-content/uploads/2011/12/Superhelden-Weihnachtsbaumschmuck.jpg" rel="lightbox[1391]"><img class="size-full wp-image-1396" title="Superhelden Weihnachtsbaumschmuck © JD Hancock/Flickr" src="http://www.aicomic.com/wp-content/uploads/2011/12/Superhelden-Weihnachtsbaumschmuck.jpg" alt="Superhelden Weihnachtsbaumschmuck © JD Hancock/Flickr" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Superhelden Weihnachtsbaumschmuck © JD Hancock/Flickr</p></div>
<h3>Comics zu Weihnachten: Klassiker zum Fest</h3>
<p><span id="more-1391"></span>In &#8220;The Great Treasury of Christmas Comic Book Stories&#8221; hat Craig Yoe eine Sammlung aus 21 Klassikern rund um Weihnachten aus den 40ern und 50ern zusammengetragen. Solch illustre Illustratoren wie Walt Kelly, Dan Noonan und John Stanley liefern mit dem Charme vergangener Tage ihre eigenen Beiträge zum Geist der Weihnacht und den Lesern eine Vorstellung, wie Comics im Golden Age auf das Fest einstimmten.</p>
<p>Raymond Briggs&#8217; &#8220;Father Christmas&#8221; zeigt den Weihnachtsmann als grummeligen, aber liebenswerten alten Mann, der bei seinen Geschenkzustellungen in einige ungewöhnliche Situationen kommt. Gemeinsam mit der Fortsetzung &#8220;Father Christmas Goes on Holiday&#8221; wurde die englische Graphic Novel aus dem Jahr 1973 auch als Film animiert.</p>
<p>&#8220;A Peanuts Christmas&#8221; fasst viele der Weihnachtsbeiträge von Charlie Brown, Snoopy und Co. aus den Jahren 1950 bis 1999 zusammen. Neben den Trickfilmspecials, die in Amerika zumindest zur Tradition rund ums Fest wurden, hat Zeichner und Autor Charles M. Schulz sich auch in seinen <a title="Cartoons bei Aicomic" href="/tag/cartoons" target="_blank">Cartoons</a> immer wieder dieser Jahreszeit gewidmet.</p>
<h3><strong>Superhelden unterm Weihnachtsbaum</strong></h3>
<p>In Heft Nummer 219 (von 1970) erschien in &#8220;Batman&#8221; eine Story, in der der dunkle Ritter nichts zu tun hatte &#8211; denn die Bürger von Gotham sind ganz dem Geist der Weihnacht verbunden. &#8220;The Silent Night of the Batman&#8221; enthält auch eine rührende Szene, in der Comissioner Gordon Batman ruft, damit der beste Detektiv der Welt Heiligabend nicht allein verbringen muss&#8230;</p>
<p>&#8220;The Amazing Spider-Man&#8221; Ausgabe 314 ist ebenfalls ein veritabler Klassiker: Im Jahr 1989 von Todd McFarlane gezeichnet, schildert die <a title="Das Comic mit Cover und Hintergrundinformationen" href="http://www.comicvine.com/the-amazing-spider-man-and-stay-out/37-31094/" target="_blank">Story</a> &#8220;&#8230; and stay out!&#8221;, wie Peter Parker und Mary-Jane aus ihrer Wohnung kurz vor Weihnachten geschmissen werden. Neben einer wundervollen Darstellung des winterlichen New Yorks (und dem obligatorischen Kampf gegen einen Superschurken) wird hier auch wieder einmal mehr auf das Familienleben der Parkers eingegangen &#8211; eine gute Einstimmung auf Weihnachten für Superhelden-Freunde!</p>
<h3><strong>Das verrückteste Weihnachtsspecial aller Zeiten</strong></h3>
<p>&#8220;The Lobo Paramilitary Christmas Special&#8221; von Keith Giffen und Simon  Bisley hält nach wie vor die Position der absurdesten und abgedrehtesten Weihnachtsgeschichte überhaupt: Die Parodie auf brutale Machoheldencomics handelt davon, wie der  seinerzeit sehr beliebte Kopfgeldjäger Lobo vom Osterhasen angeheuert wird,  um Santa Claus umzubringen&#8230; und die Elfen&#8230; und mit der Liste des  Weihnachtsmanns jedes Kind auf der Erde mittels nuklearen Sprengköpfen.  Das Ding ist einfach zu abgefahren, als dass es in einer Comicsammlung  fehlen dürfte und wenn es nur als Zeitzeuge einer Ära dient, in der  &#8220;Erwachsenencomic&#8221; gleichbedeutend mit Figuren wie Judge Dread war&#8230;</p>
<p>Immer wieder gibt es die sogenannten &#8220;Holiday Specials&#8221; verschiedener Serien oder des ganzen Verlages &#8211; hier den Überblick zu bewahren, ist oftmals nicht ganz einfach. Von der Frühzeit der Superhelden bis heute werden Wonder Woman, Batman, Superman, Hulk, die X-Men und wie sie alle heißen, pünktlich zu Weihnachten mit entsprechenden Problemen konfrontiert, die sich glücklicherweise bis zum Fest auch wieder lösen lassen. Dabei gibt es immer wieder schräge Einfälle, gelungene Parodien und auch Comics zu Weihnachten, die Tatsächlich Weihnachtsstimmung aufkommen lassen.</p>
<p>Wer noch kein Geschenk hat, wird auch in diesem Jahr bestimmt im örtlichen <a title="Comic Shop bei Aicomic" href="/category/comic-shop" target="_blank">Comic Shop</a> fündig.</p>
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