Anime

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Anime in VideospielenDie japanischen Comics üben bereits seit jeher eine unglaubliche Faszination auf Comicfreunde aus. Während Mangas und Anime früher in der westlichen Welt eher eine Randerscheinung waren, sind sie inzwischen schon längst in den Mainstream übergegangen. Serien wie Naruto oder auch die legendäre Pokémon-Reihe haben bereits seit Jahren den Rest der Welt in ihren Bann gezogen. Animes sind allerdings alles andere als nur Zeichentrick, denn sämtliche Altersstufen werden durch komplexe Charaktere, nervenaufreibende Storys und beeindruckende Antihelden angesprochen. Mit den tiefgehenden Handlungssträngen bieten sie zudem die perfekte Grundlage – nicht nur für Serien und Filme, sondern auch für Videospiele, wo sie zunehmend zum Einsatz kommen. Japanische Spiele werden traditionell im Stil der Animes gehalten, doch auch international tauchen die typischen Charaktere mit ihrem Anime-Look immer häufiger auf. (mehr …)

Die Leipziger Buchmesse ist seit nunmehr 12 Jahren eine der größten Anlaufstellen für Comicleser in Deutschland. Mit besonderer Betonung auf Manga trifft sich hier die Comicszene, die Cos-Player, Verlage und ZeichnerInnen – 2012 ist hierbei keine Ausnahme.

Auf die Ansprache des Publikums ausgerichtet, ist die Leipziger Buchmesse seit jeher das zugänglichere Pendant zu der in Frankfurt – nicht zuletzt auch durch die Integration von Comics seit vielen Jahren. Ursprünglich mit der Intention, den nicht fachbezogenen Besuchern einen Mehrwert mit Schaueffekt zu bieten, wurden Anfang der 2000er Zeichnerinnen und Zeichnern kleine Tische zur Verfügung gestellt, an denen sie sich und ihre Werke präsentieren konnten. Mit dem Advent der Manga in Deutschland breitete sich das bunte Treiben in Halle 2 rasant aus, Newcomer und die besten Kostüme wurden prämiert – und die LBM wurde zu einem der ersten und größten Magneten für angehende Mangaka und CosPlayer. Doch auch die Comics und Cartoons wurden nicht vergessen.

Der Signierbereich auf der Leipziger Buchmesse © changegames/Flickr

Comics in Leipzig 2012: Signierstunden und Neuerscheinungen

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Anime ist in Japan mit Manga enger verbunden, als man es vom Zeichentrickfilm und den Comics im westlichen Kulturraum her kennt. Die bewegten Bilder und die Comicgeschichten im Telefonbuch-Format stehen oftmals in direkter Wechselwirkung zueinander.

Akira Filmposter © Andrew Jian / Flickr

Bei Anime handelt es sich nicht einfach nur um Zeichentrickfilme oder Comic – Verfilmungen basierend auf den Manga-Geschichten der angesagtesten Künstler. In den meisten Fällen bedingen sich die Medien, befruchten sich gegenseitig oder funktionieren als jeweilige Erweiterung des anderen. Anime haben viele unterschiedliche Genres und Stile zu bieten, die von speziellen Nischen bis zu Filmen für ein großes Publikum reichen, Kinofilme und TV Serien mit einschließen und sich nicht unbedingt in erster Linie auf gedruckte Manga beziehen müssen.

Anime: japanische Zeichentricktradition

Interessant ist, dass man in Deutschland das Wort „Anime“ erst seit rund zwanzig Jahren benutzt, um über japanische Zeichentrickfilme und -serien zu sprechen… vorher hießen „Die Biene Maja“, „Captain Future“, „Sindbad“, „Heidi“ und „Kimba, der weiße Löwe“ schlicht „japanische Zeichentrickserien“. Der Advent des Anime in Europa und Amerika kann dabei, trotz der Verbreitung von etlichen Vorgängern, auf ein filmisches und grafisches Meisterwerk zurückgeführt werden, ohne das man wohl nie auf die Idee einer vielschichtigen, reichhaltigen und dezidiert japanischen Zeichentrickkultur gekommen wäre: Katsuhiro Otomos „AKIRA“.

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Jeder, der schon einmal einen Manga gelesen oder einen Anime gesehen hat, kennt die übergroßen Kulleraugen, die die meisten Figuren haben. Was heutzutage so typisch ist für japanische Comics, hat urspünglich ein Zeichner erfunden – Osamu Tezuka.

Jetzt wird vermutlich nicht gleich jeder sagen, ja natürlich, Tezuka, den kennt man ja. Tatsächlich ist Osamu Tezuka ausserhalb von Japan bei weitem nicht so bekannt wie innerhalb des Landes. Dort galt er schon zu Lebzeiten als Gott des Manga und mittlerweile verleiht die japanische Zeitung Asahi Shimbun alljährlich den Osamu-Tezuka-Kulturpreis.

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