Zeichnen Anfänger

Eine Comicgeschichte braucht auch eine wiedererkennbare Titelschrift: Die meisten Klassiker, von Batman über Asterix bis zu Dragonball können schon allein durch ihre ikonografischen Überschriften von anderen unterschieden werden, wozu sich meistens noch ein einprägsames Logo gesellt – Grund genug, sich selbst auch daran zu versuchen.

Überschrift © Daniel Gramsch/Aicomic

Ein Schriftzug, der in einem einfachen, überall zu sehenden Font gehalten ist, macht sich in der Regel ausgesprochen ungünstig aus: Er wirkt langweilig oder zu subtil, wodurch man sich nicht mit seinem Produkt von den anderen im Bücherregal absetzt. Die Wahl eines eigenen Titels hingegen macht das Comic individueller, vor allem, wenn die Überschrift schon beim ersten Blick dem Leser sagt, welches Genre in der Geschichte bedient wird oder welche Stimmung erzeugt werden soll. Der Font für Titel im Comic ist also, ebenso wie Sprechblasen oder Soundwörter, Teil des Artworks und muss entsprechend wohl überlegt sein. Unsere heutige Lektion wird daher ein paar Beispiele für mögliche (oder auch typische) Titelschriften für verschiedene Storyansätze liefern.

Titelschriften für Comicgenres

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Die Computerkolorierung ist die vermutlich schnellste und effektivste Weise, um Comics farbig zu gestalten. Aber wie bei anderen Techniken auch, wird den Künstlern nichts in den Schoß gelegt – auch beim Kolorieren am PC oder Mac muss man einiges lernen. Nicht zuletzt den Umgang mit der Software.

Computerkoloration © Daniel Gramsch/Aicomic

Seit dem Aufkommen der Computerkolorierung gehören fehlerhafter Farbauftrag, schlechte Übergänge und Farbverschiebungen der Vergangenheit an. Während diese Imperfektionen zwar einen gewissen Charme hatten, konnte durch die Arbeit am PC oder Mac die Farbe der Comics auf eine neue Ebene gebracht werden. Neben frühen Koryphäen auf dem Gebiet, wie Steve Oliff („Akira“, „Spawn“), konnte man zwar zunächst auch einige quietschbunte Aussetzer beobachten, doch mit der Zeit erkannte man, wie subtil man am Computer arbeiten kann.

Damit es bei angehenden ZeichnerInnen nicht zu ebensolchen Aussetzern kommt, werden sich die nächsten Lektionen beim Aicomic – Zeichenkurs sich ausschließlich mit der Computerkolorierung beschäftigen.

Computerkolorierung: Grundvoraussetzungen und Software

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Eine dynamische Illustration ist oftmals die Visitenkarte für Comiczeichner. Anatomie, Gesichtsausdrücke, perspektivische Verkürzung, Bewegung und Faltenwurf – diese Grundbegriffe sind entscheidend für ihre Entstehung.

Dynamische Illustration © Daniel Gramsch/Aicomic

Die dynamische Illustration gehört zur Grundausbildung des Comichandwerks. Während es zwar große Unterschiede zwischen einer hübschen Zeichnung und einer gelungenen Comicseite gibt, muss jede Zeichnerin und jeder Zeichner die Gestaltung von Pin-Ups beherrschen, um sie als Cover, bei einem Poster oder in der Werbung einsetzen zu können.

Deshalb wird der vierte Exkurs in unserer kleinen Online Zeichenschule die in den letzten Lektionen vermittelten Inhalte in den Entstehungsprozess einer dynamischen Illustration einbauen.

Entstehung einer dynamischen Illustration

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Nachdem wir uns schon angesehen haben, wie der Körper im Ganzen aufgebaut ist und uns im Einzelnen mit dem Aufbau des Gesichts auseinander gesetzt haben, beschäftigen wir uns in der siebenten Lektion beim Aicomic Zeichenkurs mit den restlichen Körperteilen – der Konstruktion von Armen, Beinen und dem Oberkörper.

Ai Girl Skizze © Daniel Gramsch/Aicomic

Man sieht seinen Mitmenschen meistens ins Gesicht und von daher ist es nicht verwunderlich, dass sich Zeichner und Zeichnerinnen mit den Gesichtszügen auch am stärksten beschäftigen. Doch mit dem Kopf können vielleicht die emotionalen Zustände der Charaktere beschrieben werden, für die Action benötigt man den restlichen Körper. Und damit die Comicfiguren nicht seltsam und unnatürlich wirken, muss man sich in einem ersten Schritt mit dem Aufbau der anderen Körperteile auseinander setzen. Im zweiten Schritt setzt man diese dann dynamisch in Szene.

Aufbau des Oberkörpers

Natürlich gibt es dicke und dünne Menschen – jene, mit eher gestauchtem Torso und solche, die einen langgestreckten Oberkörper haben. Prinzipiell liegt ihnen aber ein gleicher Aufbau zu Grunde, den wir als Comiczeichner nutzen können, um einerseits „Idealfiguren“ zu zeigen und andererseits in den Abweichungen davon, die Nebencharaktere auszubauen. Es empfiehlt sich wieder einmal, sich eingehend mit Anatomie zu beschäftigen und zu lernen, welche Muskeln wo liegen, um diese dann einigermaßen überzeugend darstellen zu können.

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Nebencharaktere sind in allen Geschichten von großer Wichtigkeit, das ist beim Comic nicht anders: Mit ihnen wird die Welt bevölkert, sie sorgen dafür, dass die Hauptcharaktere verortet werden können. Oftmals entwickeln sie sich auch zu immer wiederkehrenden Figuren, manchmal sind sie nur für die Authentizität der Story da.

Soldier © Daniel Gramsch/Aicomic

Mit Nebencharakteren wird eine Comicgeschichte erst wirklich rund: Nur wenn die Figuren im Vordergrund andere Personen haben, mit denen sie agieren können, kann die Welt glaubhaft werden und auch die Hauptcharaktere selbst werden dadurch nachvollziehbarer. Leider kann man häufig beobachten, dass ZeichnerInnen ihr mangelndes Interesse an den Figuren im Hintergrund auch durch ihre Beschäftigung mit diesen ausdrücken – dadurch mangelt es manchmal auch an der nötigen Qualität. Man sollte um der Geschichte Willen nicht darauf verzichten, die gleiche Detailverliebtheit, die man bei den Hauptcharakteren walten lässt, auch in die Nebencharaktere fließen zu lassen.

Mit Nebencharakteren die Welt bevölkern

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Wer sein eigenes Comic gestalten möchte, braucht zunächst eine gute Idee. Da in unserem Medium prinzipiell alles möglich ist, können sich auch die Ideen, gerade bei der Figurenentwicklung, in jedem gewünschten Rahmen bewegen.

Space Girl © Daniel Gramsch/Aicomic

Der Figurenentwicklung bei Comiccharakteren steht alles offen: Sei es ein bestimmtes Genre, bestimmte Typen, Designelemente, das Setting oder ein Zeichenstil – es gibt keinen Grund, warum man sich beim Comics zeichnen in irgendeiner Form beschränken sollte. Man kann aus dem reichhaltigen Schatz der Genres der Literatur oder von Filmen, von Geschichte oder Psychologie schöpfen und daraus die eigenen Geschichten kreieren.

Figurenentwicklung: Wehret den Anfängen

Ein Zeichner ist in aller erster Linie ein Geschichtenerzähler – seien es einfache Storys völlig geradeaus präsentiert oder verschachtelte und tiefgreifende Erzählungen. Und das gilt auch für den Underground oder bei Kunstcomics, wenn sicherlich auch in anderem Rahmen als bei Superhelden-Geschichten oder einem Manga-Epos.

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Willkommen zur ersten Lektion im Online-Zeichenkurs bei Aicomic.com! Bevor wir mit dem Zeichnen richtig loslegen, werden wir uns zuerst mit dem Material beschäftigen, das wir dringend für die einzelnen Schritte brauchen. Zeichenwerkzeug ist dabei im höchsten Maße subjektiv: Jeder muss herausfinden, mit welchen Utensilien man am Besten klar kommt.

Lineale und Zirkel © Daniel Gramsch/Aicomic.com

Beim Zeichenwerkzeug kommt man aber dennoch an einigen grundlegenden Materialien nicht vorbei: Ohne Stift und Papier geht beim Comic nichts – auch wenn es nur virtuell vorhanden ist. Denn manche Zeichner haben nicht nur einzelne Abschnitte, sondern die ganze Arbeit an den Computer verlegt. Ein gutes Sortiment an Utensilien sollte man sich aber trotzdem beschaffen, wobei man auch nicht unbedingt auf bestimmte Marken oder Preise wertlegen muss: Es gibt auch hervorragende Comiczeichner, die mit einem Kugelschreiber arbeiten können.

Bleistift, Papier, Radiergummi – das wichtigste Zeichenwerkzeug

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Wenn man lernen möchte, einen Comic zu zeichnen, kommt man um viel Übung nicht herum. Schließlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.


Comicfiguren zeichnen zu lernen unterscheidet sich ein wenig vom normalen Zeichnen. Bevor man überhaupt mit dem Zeichnen beginnt, sollte man sich einen Hintergrund und eine Idee einfallen lassen, in der die eigene Comicgeschichte spielen soll. Es lohnt sich auf jeden Fall, vorher über die Story nachzudenken, das erleichtert einem später auch die Charakterentwicklung, weil einem bestimmte Ideen zu Figuren besonders passend erscheinen. (mehr …)

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