Webcomics

Die eComics bieten das Beste aus zwei Welten: digitale Bilder und haptische Comicerfahrung, wie sie zuvor nur durch Hefte und Alben gegeben war. Wer unterwegs Comics lesen möchte, aber keinen Stauraum hat, kann auf Smartphones und Tablets zurückgreifen.

Marvel Comic App © abulhussain/Flickr

eComics sind groß im Kommen: Comics im Internet zu lesen ist zwar nicht neu – Online-Magazine wie das Comicwerk, tägliche Cartoons wie die von Scott Kurtz auf pvponline.com oder auch die Vorstellungsseiten einzelner Comiczeichner gibt es bereits seit über zehn Jahren im World Wide Web zu sehen – nun aber erobern die gezeichneten Storys auch Smartphones und Tablets.

Während etliche Verlage an Umsetzungen arbeiten, ist der renommierte Splitter-Verlag mit seinen Alben bereits jetzt schon in die neuen Gefilde vorgedrungen.

eComics: Comicabenteuer auf Smartphone und Tablet

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Ein Daily Cartoon erzählt auf wenigen Bildern jeden Tag einen Teil einer Geschichte oder präsentiert einen Witz aus dem Universum der jeweiligen Figuren. Ob Snoopy oder Garfield, Dork Tower oder Dennis the Menace – tägliche Comics haben in Zeitungen und im Internet Tradition.

Snoopy und Woodstock von Charles M. Schulz © -l.i.l.l.i.a.n- / Flickr

Der Daily Cartoon blickt auf eine enorme Tradition zurück und ist untrennbar mit der Geschichte der Comics verbunden: Die erste Comicfigur, die 1895 erschien, „The Yellow Kid“ von Richard F. Outcault, war zwar noch auf die Sonntagsausgabe beschränkt, doch schon bald entwickelten sich Comics, die jeden Tag auf den „Funny“-Seiten aller großen, US-amerikanischen Zeitungen erschienen. Dabei wurde selten ein Unterschied zwischen den Genres gemacht: Während wir heute Cartoons als immer auf eine Pointe innerhalb von drei Bildern ausgelegt wahrnehmen, tummelten sich auch Romanzen, Krimis und Superhelden bei den Daily Cartoons.

Comic-Tradition: Der Daily Cartoon

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Spoof Animation ist ein relatives neues Feld, in dem sich vor allem junge und unbekannte Zeichner und Filmemacher bekannten Figuren, Serien und Filmen widmen – und ihnen ihre persönliche Note aufdrücken. Mal lustig, mal absurd machen sich diese Zeichentrick-Filmchen über popkulturelle Phänomene lustig.

Vor Spoof Animation ist niemand sicher und je bekannter etwas ist, umso wahrscheinlicher ist es, dass sich jemand darüber in Form eines kleinen Zeichentrick-Films lustig macht. Die Ergebnisse sind manchmal brillant – teilweise bestechen sie eher durch ihre krude Machart. Sie orientieren sich an Shows wie „Robot Chicken“ von Seth Green oder an liebgewonnenen Traditionen, wie 80er Jahre Samstagmorgen-Cartoons.

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Dabei haben die Zeichner in den Zeiten von YouTube eine größere Chance, ihre Filme zu veröffentlichen. Endlich haben sie also ein großes wie auch kritisches Publikum fernab der Medienkonglomerate, die ansonsten die Jobsituation kontrollieren.

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Webcomics sind Comics die auf einer Website veröffentlicht werden. Einige werden später in Magazinen und Büchern auch in geduckter Form veröffentlicht. Der Vorteil ist, dass fast jeder selbst einen Webcomic erschaffen und online stellen.  Mittlerweile gibt es Webcomics zu zahlreichen Themen und der Stil reicht von klassischen Comic Strips bis zu Bildgeschichten. Viele Webcomics sind kostenlos und können von jedem gelesen werden.


Webcomics unterscheiden sich von gedruckten Comics, weil neue Medien andere Grenzen haben. Beispielsweise hat man die Möglichkeit, Animationen und interaktive Elemente mit einzubauen und ist nicht auf traditionelle Mittel beschränkt. Bei anderen Techniken werden Fotos als Grundlage für das Comic verwendet. (mehr …)