Publishing

Die eComics bieten das Beste aus zwei Welten: digitale Bilder und haptische Comicerfahrung, wie sie zuvor nur durch Hefte und Alben gegeben war. Wer unterwegs Comics lesen möchte, aber keinen Stauraum hat, kann auf Smartphones und Tablets zurückgreifen.

Marvel Comic App © abulhussain/Flickr

eComics sind groß im Kommen: Comics im Internet zu lesen ist zwar nicht neu – Online-Magazine wie das Comicwerk, tägliche Cartoons wie die von Scott Kurtz auf pvponline.com oder auch die Vorstellungsseiten einzelner Comiczeichner gibt es bereits seit über zehn Jahren im World Wide Web zu sehen – nun aber erobern die gezeichneten Storys auch Smartphones und Tablets.

Während etliche Verlage an Umsetzungen arbeiten, ist der renommierte Splitter-Verlag mit seinen Alben bereits jetzt schon in die neuen Gefilde vorgedrungen.

eComics: Comicabenteuer auf Smartphone und Tablet

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Bevor die Comicseiten in den Druck gehen können, müssen sie entsprechend vorbereitet werden. Im zweiten Teil der Aicomic Publishing Reihe werden die grundlegenden Einstellungen vorgestellt, die man benötigt, um die Druckvorbereitung für Comics durchführen zu können.

Die klassische Veröffentlichungsform von Comics liegt im Druck: Ob als Heft, als Zeitungsstrip, im Buch, als Album oder als Graphic Novel oder Sammelband, die Seiten müssen in eine Form gebracht werden, mit der Druckereien etwas anfangen können. Die beste Idee ist dabei immer, schon bei der ursprünglichen Bearbeitung der Comicseiten die spätere Druckform zu bedenken, denn so werden Fehler, unangenehme Nebeneffekte, falsche Auflösungen und vor allem böse Überraschungen vorgebeugt.

Printing Press © Gastev/Flickr

Vorbereitung für den Druck: so legt man Comicseiten richtig an

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Der Weg zum eigenen Comic führt, wie wir im Aicomic Zeichenkurs gesehen haben, über das Erlernen von Fähigkeiten, ihrer Umsetzung, Übung und Struktur. Ist man aber mit seinen Geschichten soweit, dass man sie der Welt zeigen möchte, muss man sich zwangsläufig Gedanken darüber machen, wie man Comics veröffentlichen kann.

Comic Shelf © Apreche/Flickr

Comics veröffentlichen ist wie auch das Zeichnen lernen ebenfalls ein langer und schwieriger Weg, zumal es gerade in Deutschland angehenden ComiczeichnerInnen nicht eben leicht gemacht wird, Fuß zu fassen oder sogar für die Arbeit angemessen bezahlt zu werden.

Daher sind viele Anfänger, durchaus aber auch Profis, immer wieder gefragt, neue Möglichkeiten zu entdecken und zu nutzen. Die quasi-Fortsetzung von unserem Aicomic-Zeichenkurs mit dem Großthema „Publishing“ wird in den kommenden Wochen klassische und neue Methoden aufzeigen und das grafische, drucktechnische, kreative und kaufmännische Rüstzeug anbieten, das man als Zeichner im Comicgeschäft zur Veröffentlichung benötigt.

Publishing: Eine Bestandsaufnahme

Unter „Publishing“ kann man eine Menge unterschiedlicher Ansätze verstehen, denen letztlich allen gemein ist, dass an ihrem Ende das fertige Comic einer breiteren Leserschaft zukommt. Und genau bei dieser liegt eines der größten Probleme beim veröffentlichen von Comics: Die einhellige Meinung, bei Comics würde es sich um ein Massenmedium handeln, kann bei schwindenden Verkaufszahlen und vor allem der desaströsen Situation der arg überschaubaren deutschen Szene, kaum ernsthaft aufrecht erhalten werden. (mehr …)