perspektivische Verkürzung

Comicfiguren bewegen sich zumeist in einem Raum, der durch Objekte und Hintergründe bestimmt wird. Da ist es logisch, dass sich auch die Figuren selbst auf diese beziehen müssen – perspektivische Verkürzungen helfen dabei dem Auge, die Charaktere in ihre Umgebung einzuordnen und sie in der dritten Dimension wahrzunehmen.

Perspektivische Verkürzung © Daniel Gramsch/Aicomic

Die perspektivische Verkürzung greift an einen der wesentlichsten Punkte beim Zeichnen: Comics sind ein zweidimensionales Medium, dass dreidimensionale Dinge darstellen will. Da wir flache Striche auf einem flachen Blatt Papier (oder dem Monitor bei Webcomics) so arrangieren müssen, dass der Betrachter diese a) als Objekte wiedererkennt und b) diese auch noch räumlich wahrnimmt, ist es von zwingender Notwendigkeit, dass wir uns als Comiczeichner mit der korrekten Konstruktion von Perspektiven auseinander setzen. Näheres zu Räumen und Hintergründen wird es zu einem späteren Zeitpunkt geben, heute werden wir uns damit beschäftigen, wie sich Figuren in einer Perspektive verhalten.

optische Täuschung und perspektivische Verkürzung

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