Trash

Comic-Verfilmungen sind oftmals fehlgeleitet und die Gründe für ein Scheitern sind vielfältig. Nicht nur Low-Budget Produktionen, auch groß angelegte Hollywood-Streifen können mächtig daneben greifen, wenn es um die filmische Darstellung gezeichneter Geschichten geht. Und gerade bei Superhelden scheint der Griff überproportional häufig vorbei zu gehen, wie auch Teil 2 der schlechtesten Comic-Verfilmungen zeigt.

Leonardo, Donatello, Raphael und Michelangelo © Rubenstein/Flickr

Probleme entstehen bei Comic-Verfilmungen immer dann, wenn von Seiten der Filmschaffenden weder ihrer Vorlage noch ihrem eigenen Medium getraut wird: Besonders Superhelden wurden lange Zeit für albern gehalten, die Annahmen über Comics beruhten wahlweise auf der alten „Batman“ Fernsehserie oder auf einer missgeleiteten Verbindung zwischen Comic und Cartoon. Das Publikum wird unterschätzt und eigentlich wollte man ja sowieso lieber einen Action-Film machen – dummerweise waren aber gerade die Rechte ein einer obskuren Comicfigur frei.

Auch die dringende Besetzung des Helden/der Heldin mit einem Star – ob das nun passt oder nicht – und ein fehlendes Budget hat für manche Gurke im Bereich der Adaptionen gesorgt. Aicomic geht entsprechend in die zweite Runde der 25 schlechtesten Comic-Verfilmungen mit den Plätzen 19 bis 15.

wirklich schlechte Comic-Verfilmungen: die nächsten Plätze

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