Zeichentrick

Die Person Walt Disney ist umstritten. Sein künstlerisches Erbe nicht. Micky, Donald und Daisy lassen seit Jahrzehnten die Kinderherzen höher schlagen und waren stilbildend für das Genre. Ein Überblick der wichtigsten Figuren aus über hundert Jahren Disney-Geschichte.

Walt Disney wurde von Historikern immer wieder als neurotischer Tyrann und Antisemit bezeichnet. Seine Figuren sind aber über jeden Zweifel erhaben. 2011 feiert das Imperium sein 110. Geburtstag. Man blickte zurück auf viele Jahre der Innovationen und verzaubernder Geschichten. Geprägt wurde das Ansehen der Firma vor allem durch die Gesichter seiner Figuren.

Mickey Mouse und Donald Duck

Walter Elias Disney wurde am 5. Dezember 1901 geboren und feierte seinen Durchbruch als Comiczeichner 1928 mit einem Klassiker der Comicgeschichte, dem Cartoon „Steamboat Willie“, in welchem Mickey Mouse seinen ersten Auftritt hatte. 1934 folgte darauf Donald Duck in dem Film „Die kleine kluge Henne“. Diese beiden Figuren sind bis heute prägend für das Disney-Imperium und begründeten seinen Weltruhm.

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Anime ist in Japan mit Manga enger verbunden, als man es vom Zeichentrickfilm und den Comics im westlichen Kulturraum her kennt. Die bewegten Bilder und die Comicgeschichten im Telefonbuch-Format stehen oftmals in direkter Wechselwirkung zueinander.

Akira Filmposter © Andrew Jian / Flickr

Bei Anime handelt es sich nicht einfach nur um Zeichentrickfilme oder Comic – Verfilmungen basierend auf den Manga-Geschichten der angesagtesten Künstler. In den meisten Fällen bedingen sich die Medien, befruchten sich gegenseitig oder funktionieren als jeweilige Erweiterung des anderen. Anime haben viele unterschiedliche Genres und Stile zu bieten, die von speziellen Nischen bis zu Filmen für ein großes Publikum reichen, Kinofilme und TV Serien mit einschließen und sich nicht unbedingt in erster Linie auf gedruckte Manga beziehen müssen.

Anime: japanische Zeichentricktradition

Interessant ist, dass man in Deutschland das Wort „Anime“ erst seit rund zwanzig Jahren benutzt, um über japanische Zeichentrickfilme und -serien zu sprechen… vorher hießen „Die Biene Maja“, „Captain Future“, „Sindbad“, „Heidi“ und „Kimba, der weiße Löwe“ schlicht „japanische Zeichentrickserien“. Der Advent des Anime in Europa und Amerika kann dabei, trotz der Verbreitung von etlichen Vorgängern, auf ein filmisches und grafisches Meisterwerk zurückgeführt werden, ohne das man wohl nie auf die Idee einer vielschichtigen, reichhaltigen und dezidiert japanischen Zeichentrickkultur gekommen wäre: Katsuhiro Otomos „AKIRA“.

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Spoof Animation ist ein relatives neues Feld, in dem sich vor allem junge und unbekannte Zeichner und Filmemacher bekannten Figuren, Serien und Filmen widmen – und ihnen ihre persönliche Note aufdrücken. Mal lustig, mal absurd machen sich diese Zeichentrick-Filmchen über popkulturelle Phänomene lustig.

Vor Spoof Animation ist niemand sicher und je bekannter etwas ist, umso wahrscheinlicher ist es, dass sich jemand darüber in Form eines kleinen Zeichentrick-Films lustig macht. Die Ergebnisse sind manchmal brillant – teilweise bestechen sie eher durch ihre krude Machart. Sie orientieren sich an Shows wie „Robot Chicken“ von Seth Green oder an liebgewonnenen Traditionen, wie 80er Jahre Samstagmorgen-Cartoons.

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Dabei haben die Zeichner in den Zeiten von YouTube eine größere Chance, ihre Filme zu veröffentlichen. Endlich haben sie also ein großes wie auch kritisches Publikum fernab der Medienkonglomerate, die ansonsten die Jobsituation kontrollieren.

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