Copics

Bei der Comickoloration gibt es unzählige Möglichkeiten, mit verschiedenen Farbstilen unterschiedliche Anmutungen und Stimmungen zu beschreiben. In diesem Exkurs werden wir uns einmal exemplarisch einige Anwendungsmöglichkeiten ansehen.

Farbstile © Daniel Gramsch/Aicomic

Die Farbstile bei der Comickoloration sorgen zu einem nicht unerheblichen Maße für die Wirkung der Comicseite: Ob knallbunt oder monochrom, Pinsel oder Copic, die Wahl der Farbe und der Art des Farbauftrages selbst kann entscheidend für die Comicerzählung werden. Dabei führen die verschiedensten Gründe zur der Auswahl der Künstlerin und des Künstlers, von der Ausrichtung einer Serie über den Inhalt eines Kapitels bis zu der Stimmigkeit mit dem Zeichenstil. Für den fünften Exkurs im Aicomic-Zeichenkurs habe ich einmal die gleiche Zeichnung unseres Ai Girls mit unterschiedlichen Materialien koloriert, um diese Anwendungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Farbstile und ihre Anwendung

(mehr …)

Comics kolorieren kann man auf viele verschiedene Arten und Weisen. Je nach der Technik, die der Zeichnerin oder dem Zeichner am angenehmsten ist oder welche für das jeweilige Projekt am angebrachtesten ist, kann man mit der Farbgebung die Natürlichkeit (oder im Gegenteil die Künstlichkeit) und die Stimmung einer Comicseite lenken.

Comickoloration am Computer © Daniel Gramsch/Aicomic

Wie auch beim Zeichnen selbst und beim Inken, ist auch Comics kolorieren eine höchst subjektive Angelegenheit. Ein richtig oder falsch gibt es bei der Anwendung einer Technik nicht wirklich, wohl aber bei Fragen, die sich um Lichteinfall und Schattenverteilung drehen. In der 13. Lektion des Online Zeichenkurses werden wir kurz ein paar Techniken zum Comics kolorieren betrachten und versuchen, allgemeine Aussagen zur Farbgebung und -wirkung zu treffen.

Techniken beim Comics kolorieren

Schwarz/weiß Comics haben einen klassischen Charme und sie sind auch im Druck oftmals sehr viel günstiger als kolorierte. In einigen Fällen wird die nicht vorhandene Koloration einem bestimmten Zweck zugeführt (wie bei Frank Millers „Sin City“ etwa), in anderen hat es ausschließlich etwas mit den verfügbaren Geldmitteln zu tun. Bei japanischen Manga gehört es derweil zum guten Ton, die Comicseiten s/w zu belassen und mit anderen Mitteln (Schraffuren und Rasterfolie) für tonale Unterschiede zu sorgen. Doch auch hier finden sich etliche Farbseiten, so dass man sich prinzipiell mit der Farbgebung in Comics beschäftigen sollte.

(mehr …)

Willkommen zur ersten Lektion im Online-Zeichenkurs bei Aicomic.com! Bevor wir mit dem Zeichnen richtig loslegen, werden wir uns zuerst mit dem Material beschäftigen, das wir dringend für die einzelnen Schritte brauchen. Zeichenwerkzeug ist dabei im höchsten Maße subjektiv: Jeder muss herausfinden, mit welchen Utensilien man am Besten klar kommt.

Lineale und Zirkel © Daniel Gramsch/Aicomic.com

Beim Zeichenwerkzeug kommt man aber dennoch an einigen grundlegenden Materialien nicht vorbei: Ohne Stift und Papier geht beim Comic nichts – auch wenn es nur virtuell vorhanden ist. Denn manche Zeichner haben nicht nur einzelne Abschnitte, sondern die ganze Arbeit an den Computer verlegt. Ein gutes Sortiment an Utensilien sollte man sich aber trotzdem beschaffen, wobei man auch nicht unbedingt auf bestimmte Marken oder Preise wertlegen muss: Es gibt auch hervorragende Comiczeichner, die mit einem Kugelschreiber arbeiten können.

Bleistift, Papier, Radiergummi – das wichtigste Zeichenwerkzeug

(mehr …)

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessern. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.