Comic

Vor 40 Jahren verstarb The Doors-Frontsänger Jim Morrison. In seinem Gedenken veröffentlicht der Splitter Verlag nun eine spektakuläre Comic-Biographie in schwarz-weiß. „Jim Morrison – Poet in Chaos“ zeigt die Ikone der Rockgeschichte in seinem Pariser Exil.

Comic - Jim Morrison Cover / © Splitter Verlag

Jim Morrison war Visionär, Rockstar, Sexidol und Leitbild einer Generation, die im Schatten des Vietnamkriegs und der Watergate-Affäre aufwuchs. Sein kurzlebiger Lebensstil und sein früher Tod mit gerade einmal 27 Jahren trugen dazu bei, ihn zu einer Kultfigur zu machen. Der Splitter Verlag nahm seinen Todestag zum Anlass, eine Comic Biographie über ihn zu veröffentlichen.

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Der zweite deutschsprachige Gratis-Comic-Tag findet am 14. Mai 2011 in Deutschland, Österreich und der Schweiz statt. An diesem Tag verschenken 29 Verlage insgesamt 300.00 Comics. Viele der 44 verschiedenen Comichefte sind auch was für Kids. Erhältlich sind die Comics nur im Fachhandel.

Ob es einen Comicladen um die Ecke gibt, sollte man spätestens jetzt herausfinden, denn am 14. Mai 2011 ist Gratis-Comic-Tag. Über 150 Comichändler verschenken an diesem Tag insgesamt 300.000 Comics an ihre Besucher. Die Comics der 29 Verlage reichen dabei von frankobelgischen Abenteuern über US-Superhelden-Action bis zu deutschen Independent-Comics und mehr und spiegeln die ganze Bandbreite der deutschsprachigen Comicproduktion wider.

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Arnold Schwarzenegger kehrt als Comic-Star ins Showgeschäft zurück. In „The Governator“ wird der ehemalige Mr. Universum und Gouverneur von Kalifornien in Superheldmanier auf Verbrecherjagd gehen. Im nächsten Jahr sollen Comic und TV-Animationsserie in den USA erscheinen.

The Governator - Comic mit Arnold Schwarzenenger © Flickr / Lon R. Fong

Seinen Spitznamen „The Governator“ bekam der 63-jährige Arnold Schwarzenegger bereits während seiner Amtszeit als Gouverneur von Kalifornien. Er fand die Bezeichnung von Anfang an „cool“ und  machte sie nun zum Titel seines neusten Projekts: Im Comic „The Governator“ geht ein jüngerer Arnie-Superheld im blauen Ganzkörperkostüm à la Batman auf Verbrecherjagd. Comic und TV-Serie sollen nächstes Jahr erscheinen, vielleicht gibt’s auch ein Internetspiel und einen 3-D Film.

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Mit derben Sprüchen und anstößigem Verhalten nehmen das Kleine Arschloch, der Großvater Alter Sack und die Anderen in Walter Moers bekanntester Comic-Reihe den Alltag auf die Schippe

Das kleine Arschloch - Walter Moers Comic © Flickr / Die Jugend

Da ist das Kleine Arschloch, dass so genannt wird, weil der Arzt bei seiner Geburt verkündete: „Es ist ein Arschloch!“. Seinem Namen entsprechend benimmt sich der Junge mit der dicken Brille auch wie selbiges und ärgert ständig die Erwachsenen.

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Die erstmals 1991 im Dark House Comic erschienene Comic-Reihe Sin City ist das Lebenswerk von Frank Miller: Im Film-Noir-Stil gezeichnet, dreht es sich um die Verstrickungen von Marv, Goldie udn anderen Ganoven in der fiktiven Stadt Basin City.

Der Comic-Zeichner Frank Miller wurde durch seine Neuinterpretation von Bob Kanes Figur „Batman“ im Comicroman „Batman-Die Rückkehr des Dunkles Ritters“ bekannt. Auch in „Sin City“ handelt es sich um einen Anti-Helden, dem Miller eine ganze Comic-Reihe widmet. „Sin City“ bezeichnet er selbst als sein Baby und ist stolzer Papa und heute, ganz entgegen seiner Titelfiguren, auch ein bisschen ein Held für viele Comicfans.

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Anime ist in Japan mit Manga enger verbunden, als man es vom Zeichentrickfilm und den Comics im westlichen Kulturraum her kennt. Die bewegten Bilder und die Comicgeschichten im Telefonbuch-Format stehen oftmals in direkter Wechselwirkung zueinander.

Akira Filmposter © Andrew Jian / Flickr

Akira Filmposter © Andrew Jian / Flickr

Bei Anime handelt es sich nicht einfach nur um Zeichentrickfilme oder Comic – Verfilmungen basierend auf den Manga-Geschichten der angesagtesten Künstler. In den meisten Fällen bedingen sich die Medien, befruchten sich gegenseitig oder funktionieren als jeweilige Erweiterung des anderen. Anime haben viele unterschiedliche Genres und Stile zu bieten, die von speziellen Nischen bis zu Filmen für ein großes Publikum reichen, Kinofilme und TV Serien mit einschließen und sich nicht unbedingt in erster Linie auf gedruckte Manga beziehen müssen.

Anime: japanische Zeichentricktradition

Interessant ist, dass man in Deutschland das Wort “Anime” erst seit rund zwanzig Jahren benutzt, um über japanische Zeichentrickfilme und -serien zu sprechen… vorher hießen “Die Biene Maja”, “Captain Future”, “Sindbad”, “Heidi” und “Kimba, der weiße Löwe” schlicht “japanische Zeichentrickserien”. Der Advent des Anime in Europa und Amerika kann dabei, trotz der Verbreitung von etlichen Vorgängern, auf ein filmisches und grafisches Meisterwerk zurückgeführt werden, ohne das man wohl nie auf die Idee einer vielschichtigen, reichhaltigen und dezidiert japanischen Zeichentrickkultur gekommen wäre: Katsuhiro Otomos “AKIRA”.

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Spoof Animation ist ein relatives neues Feld, in dem sich vor allem junge und unbekannte Zeichner und Filmemacher bekannten Figuren, Serien und Filmen widmen – und ihnen ihre persönliche Note aufdrücken. Mal lustig, mal absurd machen sich diese Zeichentrick-Filmchen über popkulturelle Phänomene lustig.

Vor Spoof Animation ist niemand sicher und je bekannter etwas ist, umso wahrscheinlicher ist es, dass sich jemand darüber in Form eines kleinen Zeichentrick-Films lustig macht. Die Ergebnisse sind manchmal brillant – teilweise bestechen sie eher durch ihre krude Machart. Sie orientieren sich an Shows wie “Robot Chicken” von Seth Green oder an liebgewonnenen Traditionen, wie 80er Jahre Samstagmorgen-Cartoons.

Dabei haben die Zeichner in den Zeiten von YouTube eine größere Chance, ihre Filme zu veröffentlichen. Endlich haben sie also ein großes wie auch kritisches Publikum fernab der Medienkonglomerate, die ansonsten die Jobsituation kontrollieren.

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Einige Comicserien begeistern ihre Leser schon seit Jahrzehnten und ihre Charaktere sind sehr beliebt. Die meisten Comicfiguren altern nicht körperlich, aber einige wären nach menschlichen Maßstäben schon Rentner. Bestenfalls bemerkt man das Alter an einen Stilwechsel der Zeichnungen über die Jahre.

Donald Duck in Hollywood ©flickr.com/Loren Javier

Selten sah die Comicfigur bei ihrem Debüt so aus wie heute. Gerade wegen ihrer Langlebigkeit und anhaltenden Beliebtheit zählen diese Figuren zu den Klassikern der Comicgeschichte. Zu den Bekanntesten zählen sicherlich die Figuren aus dem Disney Universum und allen voran Micky Maus und Donald Duck. (weiterlesen…)

Wenn man lernen möchte, einen Comic zu zeichnen, kommt man um viel Übung nicht herum. Schließlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Gliederpuppe ©flickr.com/Katharina G.

Comicfiguren zeichnen zu lernen unterscheidet sich ein wenig vom normalen Zeichnen. Bevor man überhaupt mit dem Zeichnen beginnt, sollte man sich einen Hintergrund und eine Idee einfallen lassen, in der die eigene Comicgeschichte spielen soll. Es lohnt sich auf jeden Fall, vorher über die Story nachzudenken, das erleichtert einem später auch die Charakterentwicklung, weil einem bestimmte Ideen zu Figuren besonders passend erscheinen. (weiterlesen…)