Comics

Comics zu Weihnachten verschenken ist eine der leichtesten Übungen, da ständig neue und spannende Hefte, Sammelbände, Graphic Novels und Mangaserien erscheinen, über die sich Leser auch unterm Tannenbaum freuen werden. Daneben gibt es aber auch Comics, die sich zu Klassikern zu Weihnachten etabliert haben oder besonders gelungen auf die Festtage einstimmen.

Eine limitierte Werkausgabe, ein signiertes und seltenes Exemplar oder einfach die Auffrischung der Sammlung – Comics sind zu Weihnachten immer gute Geschenkideen für langjährige Leser, Fans und Neueinsteiger gleichermaßen. Wer aber die Vorfreude auf das hohe Fest noch steigern mag, kann zu einem der folgenden Weihnachtscomics greifen – oder natürlich auch zu allen, denn die Auswahl an Genreklassikern reicht vom traditionellen bis zum abgründigen, vom witzigen bis zum melancholischen und bietet auf jeden Fall für jeden Comicleser eine facettenreiche Einstimmung auf die Feiertage.

Superhelden Weihnachtsbaumschmuck © JD Hancock/Flickr

Comics zu Weihnachten: Klassiker zum Fest

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Etliche Comic-Shops bieten in Berlin eine große Auswahl verschiedener Stile, ZeichnerInnen und Geschichten. Von den altbewährten Superhelden über angesagte Manga-Storys bis zu Kunstcomics ist hier alles vertreten. Damit Besucher der deutschen Hauptstadt auch wissen, wohin man sich auf der Suche nach Comics wenden kann, werden hier die wichtigsten vorgestellt.

Comics in Berlin: Fernsehturm © tuergeist/Flickr

Wer in Berlin Comics sucht, wird schnell fündig: Neben verschiedenen Kiosk-Publikationen hat auch so ziemlich jedes Hugendubel zumindest eine kleine Ecke, in der einige Manga Bände und Klassiker der Bandes Dessinées (vornehmlich Tim und Struppi, Spirou, Lucky Luke und Asterix) und der amerikanischen Superhelden (Batman und Superman in Prestige-Ausgaben) stehen.

Zudem werden sicherlich auch Cartoons von Uli Stein und der eine oder andere Teil von „Nicht lustig“ zu finden sein, doch die meisten Comicleser lassen sich nicht mit dem abspeisen, was sie überall finden können und suchen entsprechend fehlende Bände der Sammlung und neue, unbekannte Einflüsse.

Diese finden sie in den Comic-Shops in Berlin.

Comics in Berlin

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Die ersten Schritte von Comiclesern in einer neuen Stadt führen in der Regel geradewegs zu den dortigen Comicshops. Da diese oft nicht ganz leicht zu finden sind, präsentiert Aicomic die besten Comicläden weltweit und den Anfang macht die Hauptstadt Frankreichs und der Bandes Dessinées: Paris.

Comic Shops in Paris: Eiffel Tower © OliverN5/Flickr

Comic-Shops in Paris sind nicht leicht zu finden: Zwar gibt es in der gesamten Stadt eine Reihe von Buchläden, in denen auch Bande Dessinées, Manga und Comics angeboten werden und über die man als Tourist nur allzu leicht stolpert, doch die Fachgeschäfte befinden sich etwas abseits von den ausgetretenen Besucherpfaden. Hat man sie aber erst einmal entdeckt, wird klar, warum Frankreich ein Land ist, in dem die neunte Kunst hoch geschätzt wird: Denn sie befinden sich fast alle am gleichen Ort und bieten alles, was das Herz begehrt und was das Portemonnaie hergibt.

Frankreich: Comics allüberall

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Mit der Comicreihe „Fame“ rückt der amerikanische Comic- und Graphic Novel-Verlag Bluewater Productions die Stars nun auch grafisch in den Mittelpunkt.

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Seit 2010 ist die Comicreihe „Fame“ auf dem Markt. Mit ihr wird die Biografien-Sparte von Bluewater Production erweitert, unter der zuvor die Reihen „Female Force“ and „Political Power“ eine breite Leserschaft erreichten. Die Fame-Hefte widmen sich nun dem Werdegang und Leben diverser Berühmtheiten. Von Schauspielern, Sportlern bis hin zu Musikern und den Royals durchleuchtet „Fame“ das Leben der unterschiedlichsten Stars.

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Um eine Comicseite erstellen zu können, muss man sich mit den einzelnen Arbeitsschritten beschäftigt haben und sie nun gezielt umsetzen. Was in den Lektionen des Aicomic-Zeichenkurses teilweise vielleicht noch abstrakt wirkte, wird nun einem ganz genauen Sinn und Zweck zugeführt.

Ai Girl Logo © Daniel Gramsch/Aicomic

Figurenentwicklung, Skript,  Scribbles, Vorzeichnungen, Pencils, Inks, Coloration, Text – Nachdem wir uns im Aicomic-Zeichenkurs in den vergangenen Wochen mit allen Aspekten der Arbeit an einem Comic beschäftigt haben, inklusive Anatomie, Dynamik, Perspektive, Licht und Schatten, werden wir nun das Gelernte anwenden und eine Comicseite erstellen. Wie bei jedem der einzelnen Aspekte, gibt es auch bei der Gesamtheit der Arbeitsschritte viele sehr persönliche Herangehensweisen – der Einfachheit halber erläutere ich, wie ich selbst normalerweise an die Arbeit gehe.

Erstellen einer Comicseite: erste Schritte

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Mit dem richtigen Comic-Font kann man Figuren charakterisieren, Stimmungen wiedergeben und der Story eine Richtung geben. Andere Schriftarten sind ideal für Soundwörter oder Überschriften, Titel oder Logos – man sollte sich eine große Bibliothek mit Schriften anlegen, um den gewünschten Effekt jederzeit einsetzen zu können und vielleicht wird man durch sie auch zu neuen Ideen inspiriert.

Comic-Schriften © Daniel Gramsch/Aicomic

Bei der Vielzahl an sowohl kostenlosen Schriften als auch Bezahl-Fonts hat man nicht nur eine immense Auswahl, sondern auch die buchstäbliche Qual der Wahl. Um den richtigen Font im richtigen Moment anwenden zu können, muss man sich sehr genau mit ihnen beschäftigen und wissen, wie sie sich gleichsam „anfühlen“: Einige Schriften sehen klasse aus, sind aber für Sprechblasen denkbar ungeeignet. Andere weisen keine Umlaute auf, was bei Comics auf Deutsch immer etwas schwierig ist. Weitere könnten gut aussehen, laufen aber merkwürdig; will sagen: die Abstände zwischen den Buchstaben passen nicht. In einem solchen Moment muss man selbst Hand an den Font legen, soweit dies möglich ist. In der heutigen Lektion im Aicomic-Zeichenkurs sehen wir uns ein paar Schriften an, die allgemein für diese schier unbegrenzte Zahl an Fonts stehen, und besprechen ihre Vor- und Nachteile. Am Ende gibt es dann noch eine Liste mit Webseiten, auf denen man gute Fonts kostenlos findet.

Comic-Fonts für Sprechblasen

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Beim Lettering ist es nicht nur wichtig, die richtigen Worte zu finden und diese auch fehlerfrei einzufügen. Auch das Bauen von Sprechblasen ist zwar wesentlich, aber nur die halbe Miete. Damit der Text im Comic auch wirklich zur Geltung kommt, muss er als Teil des Artworks auf der Seite behandelt werden.

Comicseite mit Text © Daniel Gramsch/Aicomic

Egal, in welchem Programm man Sprechblasen bauen möchte oder ob man sie per Hand einfügt, man muss den Text immer so platzieren, dass er einerseits die Zeichnungen nicht störend überlagert und andererseits gut in Reihenfolge lesbar ist. Neben Entscheidungen, den Text so zu bearbeiten, dass Aussage und Platz passen – durch Kürzungen und Aufteilungen etwa -, müssen Sprechblasen also auf eine Weise mit den Bildern verbunden werden, dass sie zu einem natürlichen Teil von ihnen werden.

Das klingt tatsächlich leichter als es ist: Oftmals muss man überprüfen, ob nicht wichtige Informationen im Hinter- oder Vordergrund verdeckt werden, der Textfluss auseinander gerissen wird, Inhalt und Aussage bestehen bleiben und die Sprechblasen eben nicht einfach nur draufgepappt wirken, sondern zu den Comicfiguren gehören.

Lettering: Der Text in der Sprechblase

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Bilder ohne Text sind kein Comic – Text ohne Bilder ist kein Comic.  Man benötigt beides, um seine Geschichte zu erzählen (auch wenn es genügend Ausnahmen gibt, die die Regel bestätigen) und das Lettering verbindet beide Aspekte. Sprechblasen bauen ist daher der erste Schritt in dieser Verbindung.

Sprechblasen © Daniel Gramsch/Aicomic

Sprechblasen sind ebenso praktisch, um ein Comic zu lesen, wie es ikonografisches Element, das jeder versteht, selbst wenn er noch nie ein Comic in der Hand gehalten hat. Sie richtig zu erstellen, in die Comicseite zu integrieren, ohne sie aufgesetzt wirken oder gegen die Zeichnungen arbeiten zu lassen, und mit Schrift zu füllen, die im Kontext der Story, der Charaktere und der Persönlichkeit der Zeichnerin/des Zeichners steht, wird uns in den kommenden Lektionen im Aicomic-Zeichenkurs ausführlich beschäftigen. Das Lettering, also die Schriften, die man verwendet und wie man sie anordnet, ist zugleich Teil des Layouts, Teil der Story und Teil des Designs und doch auch seine ganz eigene Disziplin, die wie eben jene anderen Teile auch nicht lapidar behandelt werden darf.

Sprechblasen bauen am Computer und per Hand

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Storytelling könnte der am meisten missachtetste Punkt beim Erstellen eines Comics sein: Eine Vielzahl von Zeichnerinnen und Zeichnern glauben, intuitiv die richtigen Bilder zur richtigen Zeit zu setzen. Dabei liegt genau hier die beste Möglichkeit, die Lesegeschwindigkeit des Lesers und die Zielrichtung des Comics zu kontrollieren – wenn die Künstler sich selbst zu kontrollieren wissen.

Storytelling © Daniel Gramsch/Aicomic

Das Storytelling bedeutet mehr, als nur eine gute Geschichte erzählen. Es heißt vor allem, eine Geschichte gut zu erzählen. Hierzu gehört, den Leser durch die Auswahl der Bilder und der Bildausschnitte von A nach B zu bringen, elementares zu zeigen und wenn nötig, Dinge wegzulassen, um die Spannung zu steigern. Ein tolles Layout nützt nichts, wenn die Bildinhalte wirr sind, die schönsten Bilder nützen nichts, wenn man der Geschichte nicht folgen kann. Als Comiczeichner kann man an jedem Punkt seiner Arbeit, die Geschichte und ihre Präsentation lenken und im Storytelling zeigt sich mehr als in filigranem Linework, realistischer Anatomie oder besonders hübschen Augen/Kostümen/Gesichtsausdrücken oder worauf auch immer Zeichner besonders stolz sind, ob man sein Handwerk beherrscht.

Comictheorie: Storytelling und Gleichzeitigkeit

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Das Layout im Comic hat etliche Funktionen, die einen wesentlichen Bestandteil von Storytelling, Lesbarkeit und Geschwindigkeit darstellen. Mit der richtigen und angemessenen Bildaufteilung kann man den Lesern nicht nur hübsche Zeichnungen präsentieren, sondern sie regelrecht in die Geschichte ziehen und ihre Blicke lenken.

Comiclayout und Leserichtung © Daniel Gramsch/Aicomic

Layout und Storytelling sind zwei wichtige Aspekte beim Erzählen einer Comicstory, die oftmals unter den Tisch fallen: Viele Zeichner glauben, ein besonders ausgefallenes Layout würde reichen, um die Leser zu begeistern, vergessen dabei aber oftmals, dass eine gewisse Klarheit der Bildaufteilung auch dem Lesefluss hilft. Gleiches gilt auch für das Storytelling, bei dem vielfach angenommen wird, es ergebe sich von alleine aus der Geschichte oder wird intuitiv vom Zeichner schon irgendwie richtig ausgeführt. Tatsächlich sollten sich angehende Zeichnerinnen und Zeichner sehr genau mit diesen Grundlagen der Erzähltechnik auseinander setzen, um nicht in eine der vielen Fallen zu tappen.

Comiclayout und Metapanel

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